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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
Entstehung
Seite
48
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seinen Vater in die Sandwüsten Afrika's verbannt und ver-urtheilt winde, Stanimvater eines Geschlechts zu werden,das verdammt ist, Sklaven der Nachkömmlinge seiner pflicht-getreuen Brüder zu sein "

Der Ritter und die Dame starrten den Neger an undbezweifelte» nicht die empfangene Belehrung, welche so ganzzu ihren Vorurlheile» paßte und ihre hohe Meinung vondem Wissen ihres Wirthes noch steigerte.

Einem inenschenfreundlichen Mann," fuhr Agelastes fort,macht eS Freude, in seinen alle» Tagen oder in Krankheit,wenn er der Dienste Anderer bedarf (denn außerdem ist es kaumerlaubt, sie in Anspruch zu nehmen), seine Stützen aus einemGeschlecht vou Holzhauern und Wasserträgern zu wählen, dielange vor ihrer Geburt schon zur Sklaverei bestimmt, keinUnrecht erleiden, wenn wir sie so verwenden, da wir vielmehrdamit dem Willen des Schöpfers Nachkommen."

Ist Lies Geschlecht von so unglücklicher Bestimmungzahlreich?" fragte die Gräfin.Ich habe bisher die Crzäh.lungen von schwarzen Menschen für Fabeln gehalten, wie dieder Sänger von Feen und Geistern."

Glaubt das nicht," antwortete der Philosoph,das Ge-schlecht ist zahlreich wie der Sand am Meer. Aber es istnicht durchgängig unglücklich in Erfüllung Lessen, was dasSchicksal ihm aufgelegt hat. Die Bösartigen unter ihnenerleiden hieniede» schon ihre Strafe, indem sie Sclavengrausamer Herren werden, die sie schlagen, verstümmeln undhalb verbungern lassen. Die Besseren erhalten bessere Herren,welche mit ihnen, wie mit ihren Kinder», Nahrung und Klei-dung und andere gute Dinge theilen. Einigen beschert derHimmel die Gunst von Königen und Eroberern, und denwenigen Auserwähltei,hat er einen Platz in de» Wohnsitzen