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Weib oder Eure Geliebte Hut die Vorrechte der kaiserlichenScythen verletzt und eine schwere Strafe verwirkt. Ihr selbermögt so schnell, wie Ihr wollt, fürbaß gehen aus unseremHippodrom oder Atmeidan (je nachdem Ihr ihn mit einemgriechischen oder saracenischen Namen belegen wollt); aberEuer Weib, wofern Ihr ein Ehepaar seid, kommt nicht soleicht davon."
„Schuft von einem Heiden!" rief der christliche Ritter,„führst du eine solche Sprache gegen einen Pair von Frank-reich?"
Agelastes schlug sich ins Mittel und erinnerte die scvthi-schen Söldner in der hochtönenden Sprache eines griechischenHofmannes, daß jede Gewaltthätigkeit geaen die abendlän-dischen Püger vom Kaiser bei Todesstrafe verboten war.
„Ich weiß das besser," erwiederte der Wilde trotzig, zweimit Adlersedern beschwingte Wurfspieße erhebend. „Fragtdas Gefieder meiner Pfeile, in wessen Herzblut es gefärbt ist.Es wird Euch sagen, daß Alexius Comnenus nur in so langeder Freund der abendländischen Pilger ist, als er sie sieht.Und wir find zu musterhafte Söldner, um unserem Kaiseranders zu dienen, als er bedient sein will."
„Still, Terartis!" entgegnete der Philosoph. „Du lügstauf deine» Kaiser."
„Schweig du still!" rief Terartis, „oder ich thue, waseinem Kriegsmann nicht ziemt, und schaffe einen altenSchwätzer aus der Welt."
Mit diesen W rten ergriff er den Schleier der Gräfin.Rasch, wie die kriegerische Frau es gewohnt war, entwandsie sich der Hand des Heiden und versetzte ihm mit ihremscharfen Schwert einen Hieb, daß er leblos zu Boden sank-