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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
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gewann nicht eher ihren Muth wieder, als bis Robert ent-schieden sagte:Brenhilda, das zieht nickt an."

Könnte denn nickt Brenhilda selber das Abenteuer be-stehen?" fragte die Gräfin. Sie brauchte weder die Reizeder Fürstin noch den Schrecken des Drachen zu scheuen."

Edle Frau," sprach Agelastes,die Fürstin muß aufer-weckr werden durch den Kuß der Liebe und nicht durch denKuß der Freundschaft."

Grund genug für eine Dame, nicht gern zu sehen, daßihr Herr in eine solche Unternehmung sich einlasse," bemerktedie Gräfin lächelnd.

Edler Sänger oder Herold, oder welchen Namen Ihrin diesem Lande führen mögt," sagte Graf Robert,empfangteinen geringen Lohn für eine angenehm verbrachte Stunde,die leider nicht zur That führen kann. Ick sollte mich ent-schuldigen wegen meiner geringen Gabe, aber ibr wißt viel-leicht, daß fränkische Ritter reicher an Ruhm sind denn anSchätzen."

Ich möchte darum nicht Eure Freigebigkeit verschmähen,"erwiderte Agelastes.Ein Byzantiner von Eurer oder EurerFrauen Hand würde hundertfachen Werth erhalten durch dieErhabenheit der Personen, von welchen er käme. Ick würdeihn an einer Perlenschnur um meinen Hals hängen, undwenn ich zu Rittern und Frauen käme, würde ick laut er-klären, daß diese Vermehrung meines Wappenschmucks mirverliehen wäre durch den berühmten Grafen Robert vonParis und seine unvergleichliche Gemahlin."

Der Ritter und die Gräfin sahen sich einander an.Brenhilda zog einen Ring von lauterem Gold von ihremFinger und bat den Alten, ihn als ein Zeichen von ihrerund ihres Gatten Freundschaft anzunehmen.Ich mache