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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
Entstehung
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Haltung schreckte Artava» von Hautlieu nicht zurück. Ernahte sich dem Eingang. Die Flügelthüren eröffneten sichvor ihm, wie die des Burgthors. Er trat in eine Wacht-ftube, in welcher sich ähnliche halb weibische Krieger wie vorder Thür befanden. Er vermochte nicht zu unterscheiden, obSchlaf oder Tod aus ihren Augen starrte. Unbekümmert umdiese gespenstigen Wächter ging Artavan weiter in ein innresGemach. Sclavinnen von ausgezeichneter Schönheit warenhier zu sehen in ihren Nachtgewändern. Dieser Anblick wärewohl geeignet gewesen, einen so jungen Pilger wie Artavanzu fesseln. Aber sein Sinn war fest darauf gerichtet, dieBefreiung der Fürste» zu bewerkstelligen und er ließ sich nichtdurch geringere Rücksichten davon abwendig machen. Er gingalso weiter an eine kleine Thür von Elfenbein. Diese bliebeinen Augenblick wie in jungfräulicher Zögerung unbeweglich,öffnete sich aber dann gleich den übrigen vor ihm, so daß erin das Schlafgemach der Fürstin selber treten konnte. Einsanftes Licht wie das des Abends drang in dies Gemach, woAlles darauf eingerichtet schien, den Genuß des Schlafs zuerhöhen. Die Hausen von Kissen, welche ein ansehnlichesBett bildeten, schienen mehr berührt als gedrückt zu seinLurch die Gestalt einer fünfzehnjährigen Nymphe, der be-rühmten Fürstin von Zulichinm."

Guter Vater," unterbrach die Gräfin Brenhilda denErzähler,ich denke, wir können ohne weitläufige Beschrei-bung uns eine Vorstellung von einem schlafenden Weib machen.Eine solche Beschreibung möchte weder für unser noch fürEuer Alter paffen."

Verzeihet, edle Frau," erwiderte Agelastcs.Geradediese Stelle in meiner Erzählung hat stets den meisten Bei-fall gesunden. Wenn ich sie jetzt, Eurem Befehl gehorsam,Graf Robert n. 3