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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
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Der Weise, dem diese Verzauberung beigemessen wird,war einer der Magier, welche den Lehren Zvrvasters folgen.Cr war an den Hof der jugendlichen Fürstin gekommen undwar von ihr mir all der Aufmerksamkeit empfangen worden,welche schwer zu befriedigende Eitelkeit erlangen konnte. Baldverlor sich die Ehrfurcht der Herrscherin vor dem Alten indem Bewußtsein des Einssuffes, den ihre Schönheit ihr überihn gab. Dem schönen Weib fiel es nickt sckwer (man stehtdergleichen täglich), den Weisen in ein Schlaraffenleben ein-zulullen. Er ließ sich verleiten, das Thun der Jugend zuversuchen, welches bei seine» Zähren lächerlich erschien. DenElementen konnte er gebieten; aber wider den gewöhnlichenLauf der Natur vermochte er nichts. Vor seiner Zauberinachtbeugten sich Berge und wich die See zurück, aber wenn derPhilosoph es unternahm, die junge Fürstin von Zulichiumzum Tanz zu führen, dann wandten Jünglinge und Jung-frauen das Antlitz ab, um nicht den lächerlichen Eindruck,den dies auf sie machte, sehen zu lassen.

Wie selbst die Weisesten unter den Alten sich vergessenkönnen, so vereinigen die Jungen sich leicht, um die Altenauszwpähen und über ihre Schwächen sich lustig zu machen.Die Fürstin warf manchen Blick auf ihre Leute, um auzu-deulen, welche Art von Vergnügen ihr die Aufmerksamkeitenihres furchtbaren Liebhabers machten. Mit der Zeit wardsie immer weniger behutsam. Der Greis gewabrte einenBlick, welcher ihm verriet!,, wie er bisher vom Gegenstandseiner Zuneigung zum Besten gehalten worden war. Es gibtauf Erden keine so grimmige Leidenschaft wie Liebe, ver-wandelt in Haß. Der Weise bereute bitter sein Thun undsein Herz war unheilbar verletzt durch den thörichlen Leicht-sinn der Fürstin, die ihn betrogen. Dabei besaß er die Kunst