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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
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Also," sagte Agelastes,sucht Ihr, Sicherheit für Ruhmhinzugeben, solltet Ihr auch das Leben in die Wagschale wer-fen, um ihn zu gewinnen?"

Ganz gewiß," antwortete Robert.Und Keinem, dersolch ein Wehrgehäng trägt, ist dieser Gedanke fremd."

Und wie ich vernehme, theilt Eure Frau diese mann-hafte Entschließung. Ist das möglich?"

Vater," nabm die Gräfin das Wort,Ihr mögt mei-nen weiblichen Muth gering schätzen. Aber ich spreche inGegenwart eines Zeugen, welcher Euch versichern kann, daßes kein Scverz ist, wenn ich sage: ein Mann von der HälfteEurer Jahre würde ihn nicht ungestraft in Zweifel gezogenhaben."

;,Nein," sagte Agelastes,der Himmel bewahr mich vordem Blitz Eurer Augen, sei es, daß sie Zorn oder daß sieVerachtung sprühen. Ich trage eine Aegis bei mir gegendas, was ick ohne sie fürchten müßte Aber das Alter mitseinen Schwächen verdient auch Entschuldigung. Vielleichtsucht Ihr gerade einen Mann wie ich, und in diesem Fallwürd' ich mich glücklich schätzen, Euch solchen Dienst zu leisten,wie ich ihn allen wackeru Rittern schuldig bin."

Ich babe schon gesagt," nahm Robert wieder das Wort,daß nächst der Erfüllung meines Gelübdes" (er sah genHimmel und schlug das Kreuz)nichts auf der Welt ist,woran ich mehr hänge, als die Verherrlichung meines Na-mens durch Rittertkaten. Wenn ein Mensch rühmlos stirbt,so stirbt er für immer. Hätte mein Ahn Karl nie die arm-seligen Ufer der Saale verlassen, so würde er jetzt nicht be-kannter sein, als irgend ein Winzer, der in seinem Land dieHippe führte. Aber er benahm sich als ein wackerer Mannund sein Name stirbt nicht im Gedächtniß der Wacker»."