Hände des Kreuzfahrers, der seine Huldigung darbrachte.Graf Balduin geleitete ihn hierauf zu den Schiffen, und alser ihn im Begriff an Bord zu gehen gesehen hatte, kehrteer freudig zu dem Kaiser zurück.
„Wer ist dieser sonderbare und anmaßende Mann?"fragte der Kaiser.
„Es ist Robert, Graf von Paris," antwortete Balduin,der für einen der tap,ersten Pairs gilt, die um FrankreichsThron stehen."
Nach einem kurzen Nachstnnen gab Alexius ComnenusBefehl, die Feierlichkeit zu unterbrechen, vielleicht weil erfürchtete, die Rohheit und der Leichtsinn der Fremden mochteneuen Zank erwecken. Die Kreuzfahrer ließen sich gern nachPallästen zurückbringen, wo sie bereits gastlich empfangenworden waren, und das Gastmahl, das durch die Huldigungunterbrochen worden war, ward fröhlich fortgesetzt. DieTrompeten bliesen den wenigen Soldaten des Gefolges zumRückzug, so wie auch den Rittern und Anführern, die sichfreuten, daß es ihnen vergönnt war, diesseits des Bosphorusbleiben zu können, da sie voraus sahen, jenseits würden ihreLeiden beginnen.
Vermuthlich wider alle Erwartung ward der Held desTags, Graf Robert von Paris, der schon im Begriff waran Bord zu gehen, durch den Trompetenschall von seinemVorhaben abgelenkt, und Bohemund, Gottfried und andere,die ihm das Zeichen erklärten, konnten ihn nicht von demEntschluß abbringen, nach Constantinopel zurückzukehren. Crlachte über die drohende Ungnade des Kaisers, und der Ge^danke schien ihn zu kitzeln, dem Alexius an seinem eigenenTische zu trotzen; wenigstens war es ihm gleichgültig, ob erihn beleidige oder nicht.