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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
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Schwärmen leichter Reiter gedeckt, die unaufhörlich den Platzwechselten, so daß man sich einen Begriff von ihrer Mengemachen, ohne daß man jedoch ihre Zahl genau angeben konnte.Durch den Staub, den sie bei ihren Bewegungen machten,konnte man Fahnen und Banner sehen; unter ihnen blinkteauch das berühmte La barum, das Pfand des Sieges fürdie kaiserlichen Fahnen, dessen Wunderkraft jedoch in der letz-ten Zeit ziemlich abgenommen hatte. Die rohen Soldatendes Westens, welche das griechische Heer betrachteten, behaup-teten, daß die Fahnen, die man in der ersten Linie des grie-chischen Heeres sähe, für eine zehnmal größere Anzahl vonSoldaten hinreichend wäre.

Rechts in der Ferne verkündete ein an dem Meeresuferausgestellter großer Reiterhaufen die Anwesenheit der Kreuz-fahrer. So groß war der Eifer, dem Beispiel der Fürsten,Herzoge und Grafen bei der Huldigung zu folgen, daß dieAnzahl der unabhängigen Ritter und Edlen, die sich zu die-sem Zwecke versammelten, sehr bedeutend war: denn jederKreuzfahrer, der nur eine Burg besaß und sechs Lanzen führte,würde es als eine Herabsetzung betrachtet haben, wenn ernicht eingeladen worden wäre, dem griechischen Kaiser zu hul-digen und so gut wie Gottfried von Bouillon oder Hugo derGroße, Graf von Vermandois, ein noch zu eroberndes Landals Thronleben zu empfangen. Trotz dem aber daß sie sichdrängten, diese Huldigung einem zu leisten, den sie für grö-ßer als sich selbst hielten, schienen sie doch zu gleicher Zeitandeuten zu wollen, daß sie diese Huldigung für eine eitleHerabwürdigung hielten und sie in der That als bloßes Pos-senspiel alisähen.

Die Ordnung des Zugs war also bestimmt worden: dieKreuzfahrer oder, wie die Griechen sagten, die Grafen (denn