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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
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keine anderen Sitze in der Nähe dieses Thrones duldeten,suchten sie bei der Ceremonie eine Sitte, die ihrer Eitelkeitschmeichelte, geltend zu machen, nämlich daß Niemand inGegenwart des Kaisers sitzen sollte. Um den Thron desAlexius Cvmnenus standen nach ihrem Range geordnet dieWürdenträger dieses glänzenden Hofes von dem Protosebastosund dem Cäsar bis zu dem mit seinen kirchlichen Gewänderngeschmückten Patriarchen und Agelastes, der in seinem schlich-ten Anzuge gleichfalls zugegen war. Hinter dem glänzendenHofe des Kaisers bildeten die verbannten Angelsachsen dunkleBogenlinien. Sie trugen an diesem denkwürdigen Tage ihremWunsche gemäß nicht den höfischen Silberharnisch, sondernEise» und Stahl. Denn, sagten sie, sie wünschten von denKriegern als Krieger angesehen zu werden. Dies wurde ihnenum so mehr zugestanden, als Niemand ahnete, welche Kleinig-keit hinreichen würde, den Frieden zwischen so reizbaren Par-teien, die sich gegenüber standen, zu stören.

Hinter den Warägern standen in größerer Anzahl diegriechischen und römischen Schaaren, die man die Unsterbli-chen nannte, ein Name, den die Römer ursprünglich von deirPersern entlehnt hatten. Die großen Gestalten, die hohenHelmbüsche und der glänzende Anzug dieser Garde würdenden fremden Fürsten einen höheren Begriff von ihrer mili-tärischen Tüchtigkeit beigebracht haben, hätte man nicht inihren Reihen ein häufiges Schwatzen und Schwanken bemerkt,das mit der festen Haltung und dem tiefen Schweigen derWaräger, die ehernen Statuen gleich dastanden, seltsamcvnlrastirte.

Der Leser muß sich also einen Thron mit aller Prachtmvrgenländischer Größe verstellen, umgeben von den fremdenund römischen Truppen des Kaiserreichs und ganz hinten von