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das war der gewöhnlichste Titel bei ihnen) sollten von derLinken ihres Heeres herankvmmen und, indem sie an demThrone einzeln vorbeigingen, dem Kaiser so kurz als möglichdie verabredete Huldigung leisten. Gottfried von Bouillon,sein Bruder Balduin, Bohemund von Antiochien und anderevornehme Kreuzfahrer sollten nach geleisteter Huldigung ab-steigen und an dem kaiserlichen Throne Zurückbleiben, umdurch ihr Ansehen den Muthwillen oder die Anmaßung ihrerzahlreichen Untergebenen während der Feierlichkeit im Zaumzu halten. Andere Kreuzfahrer geringeren Standes behaup-teten ebenfalls ihren Platz in der Nähe des Kaisers aus bloßerNeugier oder um zu zeigen, daß sie eben so viel Recht hättenwie die Hauptanführer.
So standen denn zwei große Heere von Griechen undEuropäern in einiger Entfernung von einander am Bospho-rus, verschieden an Sprache, Waffen und Kleidung. Diekleinen Reiterhaufen, die sich von Zeit zu Zeit von diesenHeeren absonderten, glichen Blitzstrahlen, die von einer Wet-terwolke zur anderen fahren. Nach einem kurzen Halt andem Ufer des Bosphorus zerstreuten sich die Franken, welchedie Huldigung geleistet hatten, nach einem Hafendamm, wounzählige Galeeren und kleinere Schiffe bereit lagen, die krie-gerischen Pilger über die Meerenge nach Asten zu bringen,wohin sie so sehr verlangten und woher nur wenige von ihnenwieder zurückkommen sollten. Der lustige Anblick der Schiffe,die reichlich gespendeten Erfrischungen, die Kürze der FahrtÜber die Meerenge, die nahe Eröffnung des Feldzuges, densie gelobt hatten und den sie alle zu beginnen brannten, setztedie Krieger in eine srobe Stimmung, und Sang und Musikbegleiteten die Rudcrschläge der abfahrenden Schiffe.
Während die Kreuzfahrer also gestimmt waren, that der