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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
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zugefügten Uebel und mehr als einmal standen sich die zweiNationen so gegenüber, Laß ein allgemeiner Krieg unver-meidlich schien.

Alexius jedoch hielt sich gut, wiewohl er zu jeder Liftseine Zuflucht nehmen mußte, und begütigte die mächtigstenAnführer mit diesem oder jenem Vorwand. Den Verlust,welchen die Kreuzfahrer durch das Schwert erlitten hatten,maß er ihren eigenen Angriffen bei ihre schlechte Führungdem Zufall und dem Eigensinn die Schlechtigkeit der Le-bensmittel ihrer Gier für unzeitige Früchte und Weine. Kurzes gab keine Plage, welche die armen Pilger befallen konnte,ohne Laß der Kaiser bereit gewesen wäre, dieselbe als einenatürliche Folge der Gewaltthätigkeit, der Zügellosigkeit unddes feindlichen Ungestüms der Kreuzfahrer darzustellen.

Die Anführer, die ihre Macht kannten, würden sich wahr-scheinlich von einer ihnen so untergeordneten Macht nichtshaben gefallen lassen, hätten sie nicht die überspanntesten Be-griffe von dem Reichthum des östlichen Kaiserreichs gehabt,das Alexius mit ihnen theile» zu wollen schien mit einerGroßmuth, welche die Anführer so sehr in Erstaunen setzte,als die reichen Erzeugnisse des Ostens die Untergebenen reizten.

Die französischen Edeln wären bei solchen Vorwürfen amschwierigsten zu begütigen gewesen, aber ein Zufall, der demKaiser sehr günstig war, machte, daß der hochfahrende Grafvon Bermandois die Rolle eines Flehenden annehmen mußte,gerade als er die eines Dictators zn spielen gedachte. Einheftiger Sturm überfiel seine Flotte, mit der er von Italienabgesegelt war, und er wurde endlich an die griechische Küstegetrieben. Viele Schiffe wuroen zerstreut, und die Truppen,welche die Küste erreichten, waren in einem Zustande, daß siesich den Statthaltern des Alexius ergeben mußten. So wurde

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