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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
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der Graf von Vermandois, der sick bei seiner Einschiffung sohochfahrend betragen hatte, nicht als Fürst sondern als Ge-fangener an den Hof von Constantinopel gesandt. Doch dies-mal setzte der Kaiser sogleich die Krieger in Freiheit und be-lud sie mit Geschenken.

Für diese zuvorkommende Aufmerksamkeit des KaisersAlexius war Graf Hugo aus Dankbarkeit sowohl als ausInteresse geneigt, sich der Meinung derer anzuschließen, welcheaus anderen Gründen den Frieden zwischen den Kreuzfahrernund den Griechen wünschten. Ein besserer Grund bestimmteden berühmten Gottfried, Rayniund von Toulouse und an-dere, deren Religiösität mehr war als bloßer Fanalismus.Diese Fürsten bedachten, wie ärgerlich ihr ganzes Unterneh-men erscheinen müßte, wenn sie es mit einem Krieg gegendas griechische Reich begännen, das man mit Recht die Vor-mauer der Christenheit nennen konnte. War dieser Staatauch schwach und zugleich reich reizte er auch zum Raub,ohne sich vertheidigen zu können, so war es um so mehr dasInteresse und die Pflicht christlicher Krieger, einen christlichenStaat zu beschützen, dessen Bestehen, auch wenn er sich selbstnicht vertheidigen konnte, für das allgemeine Beste so wichtigwar. Diese aufrichtigen Männer wünschten, die Freundschafts-versicherungen des Kaisers mit solcher Herzlichkeit zu erwiedern,seine Gefälligkeit mit solchen Zinsen zu belohnen, daß er dieUeberzeugung gewinnen müsse von der wahren Achtung, diesie gegen ihn hegten, und daß er sich vor jedem beleidigendenSchritte hüten möchte, der sie veranlassen oder zwingen könnte,andere Maßregeln gegen ihn zu nehmen.

Diese freundschaftliche Gesinnung gegen Alexius, welcheaus verschiedenen Gründen die Mehrzahl der Kreuzfahrertheilte, war schuld, daß sich die Anführer einer Maßregel