5 lg
wodurch also der Fehler der Parallaxe auf dessen lOtenTheil, oderauf o".077 gebracht wurde.
§. 2.
Utn die allgemeinen Erscheinungen dieser Durchgänge fürdie ganze Oberfläche der Erde zu finden , wird man dieselbenMethoden anwenden , welche wir oben für die scheinbaren Fin-sternisse gegeben haben. Ist nämlich für die Pariser Zeit T derwahren Conjuncfion in geocentrischer Rectascension der Yenusund der Sonne
a d
die geocentrische Rectascension und Declination der Venus,
m p
ihr Halbmesser und ihre Horizontalparallaxe; sind für die Sonne
a 6 fi jr
dieselben Grössen , und ist.
stündl. wah. Bcw.
in Rectascension, und
$ — stündl. wati. Bew. 036oo
stündl. wali. Bew. ? — stündl. wall. Bcw. Q^ 36oo
in Declination, so wird man für jede gegebene Zeit t nach derConjunction haben
(ft Cos 3) 1 (d — ß + gt ) 3 = M'wo M die Distanz der Mittelpuncte bezeichnet.
Ist daher
so ist
t = _ (d — 5 ) Sin ’ ._ + (d—S) 2 Cos’n
S ~ S
Setzt man in diesem AusdruckeM = fi + m,
so erhält man die Zeiten der äussern und innern Berührungen,wie sie aus dem Mittelpuncte der Erde gesehen werden. Setztnian aber
M = fi + m -f- (p — ir)
so erhalt man die äusseren und inneren Berührungen , wie sie zu-erst und zuletzt von der Oberfläche der Erde gesehen werden.