Druckschrift 
2 (1821)
Entstehung
Seite
319
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5 lg

wodurch also der Fehler der Parallaxe auf dessen lOtenTheil, oderauf o".077 gebracht wurde.

§. 2.

Utn die allgemeinen Erscheinungen dieser Durchgänge fürdie ganze Oberfläche der Erde zu finden , wird man dieselbenMethoden anwenden , welche wir oben für die scheinbaren Fin-sternisse gegeben haben. Ist nämlich für die Pariser Zeit T derwahren Conjuncfion in geocentrischer Rectascension der Yenusund der Sonne

a d

die geocentrische Rectascension und Declination der Venus,

m p

ihr Halbmesser und ihre Horizontalparallaxe; sind für die Sonne

a 6 fi jr

dieselben Grössen , und ist.

stündl. wah. Bcw.

in Rectascension, und

$ stündl. wati. Bew. 036oo

stündl. wali. Bew. ? stündl. wall. Bcw. Q^ 36oo

in Declination, so wird man für jede gegebene Zeit t nach derConjunction haben

(ft Cos 3) 1 (d ß + gt ) 3 = M'wo M die Distanz der Mittelpuncte bezeichnet.

Ist daher

so ist

t = _ (d 5 ) Sin ._ + (dS) 2 Cosn

S ~ S

Setzt man in diesem AusdruckeM = fi + m,

so erhält man die Zeiten der äussern und innern Berührungen,wie sie aus dem Mittelpuncte der Erde gesehen werden. Setztnian aber

M = fi + m -f- (p ir)

so erhalt man die äusseren und inneren Berührungen , wie sie zu-erst und zuletzt von der Oberfläche der Erde gesehen werden.