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2 (1821)
Entstehung
Seite
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gegen jene der Sonne, ihre geringen Neigungen und ihre gegendie Einheit nur wenig beträchtlichen Excentriciläten Mittel darbö-tert , jene Schwierigkeiten zu besiegen, und jenes schwere Pro-blem wenigstens annähernd aufzulösen. Dieser Störungen gibt eszwey verschiedene Gattungen. Die ersten ändern die Elementeder Bahnen selbst, und da diese Störungen äusserst langsam vorsich gehen, und erst nach mehrern Jahrhunderten periodisch wie-derkehren , so hat man sie säculäre Störungen genannt. Die z wey-ten aber hängen von den gegenseitigen Stellungen der Planetensowohl unter sich, als auch in Beziehung auf ihre Knoten undPerihelien ab, und da diese Stellungen im Allgemeinen nach kur-zen Perioden wiederkehren, so hat man ihre Wirkungen vorzugs-weise periodische Störungen genannt.Unter allen Ele-menten der elliptischen Bahnen der Planeten ist allein die grosseAxe derselben, also auch die mittlere Bewegung der Planeten,unveränderlich, während alle übrigen, Excentricität, Neigung,Länge der Perihelien und der Knoten beständigen Änderungenunterworfen sind. Für die Erdbahn z. B. ist jetzt die jährliche Ände-rung der Länge des Periheliums

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und die jährliche Abnahme der Neigung ihrer Bahn gegen denÄquator

o. 52,

woraus man mit Hülfe der Analysis zeigen kann, dass das Peri-gäum der Sonne mit dem Frühlingsnachtgleichenpuncl gegen dasJahr 4090 vor Ch. G. zusammen fiel, eine Epoche, in welchedie meisten unserer Chronologen die Schöpfung der Erde se-tzen. D ie periodischen Störungen werden sich am bequemstendurch die Sinus und Cosinus der Winkel, von welchen sie ab-liängen , darstellen lassen, weil diese trigonometrischen Functio-nen ebenfalls nach jedem ganzen Umkreise, um welche ihre Win-kel vermehrt werden, periodisch wieder kommen. Für die Bewe-gung der Erde sind die vorzüglichsten dieser periodischen Störun-gen folgende, in welchen

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die geocentrische Länge des Monds und der Sonne, und

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die heliocentrische Länge der,,Venus, der Erde, des Mars ...bezeichnet.

Um nälunlich die wahre Länge der Sonne (Länge der Erde+ iBo) zu erhalten, addirt man zur mittlern Länge derselbenfür die gegebene Epoche die elliptische Gleichung der Bahn v m§ i 4 i und überdiess die Störungen der Länge