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bindnng mit Euch zu brechen. Ihr seid jung; und die Jugendselbst wird zur Entschuldigung der Thvrheiten, die sie begeht."
Wir lachten, während unserer romauhasteu Pilgerei durch Spa-nien, oft herzlich über des Pfaffe» Tölpelei, die das beste Gegen-stück zu Molieres Weiberschnle abgab. Auch kennt' ich Cler-nwnten nicht Unrecht geben, wenn er, aus den Reden des Mönchs,Meniea'S Gegenliebe für sich folgerte.
Dies mußte sich bald aufklärcn. Wir waren nach einigen Wochendem Ziel unserer Wallfahrt in der Nähe. Aber ein schrecklicherZufall hätte uns beide fast vernichtet.
Wir gingen an einem schwülen Tage am Gebirg hin, im Schat-ten der Fichten, Ahorncn, Steineichen und Bnchsbäume, die hierwild nmherwnchertcn. Von der Höhe des Berges hatte» wir voreiner Stunde unter uns, in der Tiefe eines von Felsen und Wäl-dern umgebenen Thals, ein Kloster oder dergleichen erblickt. Da-hin glaubten wir auf dem rauhen Fußwege zu gelangen, welchenwir verfolgten. Drohende Regenwolken, welche den Himmel überuns verfinsterte», reizten nns mächtig, unsere Schritte zu ver-doppeln. Aber der Regen kam; die Wildniß ward immer grausen-voller. Ein schweres Nngcwittcr schüttete seine Feuermassen übernns ans, und der Donner, von heftigen Sturmwinden begleitet,hallte fürchterlich in den Gebirgen und durch den Wald.
Wir waren eben ans einem dunkeln Hohlweg getreten, alswir geblendet vom Wcttcrlicht zurnckpralltcn. Wir sahen »m unsdas Zucken des elektrischen Strahls; alle Zweige glänzten voneinem bläulichen, phvsphorartigcn Lichte. Clcrmont fiel betäubtzu Boden. Eine hohe, krachende Tanne rauschte, vom Blitz zer-schmettert, über mich nieder. Ich glaubte, der Berg stürze zu-sammen. Ich ward von den gewaltigen Acstcn des Baums zuBoden geschlagen.
Das Wetter tobte fort; Blitz loderte ans Blitz durch den Wald.