Olavides,
Der neue Belisar.
Vorwort.
Der Herausgeber der Schriften des verewigten Zschokke wurde esnicht gewagt haben, nachstehende Erklärung, welche leider unvollendetgeblieben ist, i» gegenwärtige Sammlnng aufzunehmen, hätten ihnnicht Gründe dazu bewogen, die hoffentlich sein Verfahren vorden Augen der Leser rechtfertigen werden. Fürs Erste nämlichenthält die Erzählung, die sich fast durchgängig auf geschichtlicheWahrheit stützt, des Schönen und Interessanten so Manches, daßsie auch als Bruchstück der Aufbewahrung nicht unwcrth erscheint.Sodann aber — und das ist der hauptsächlichste Grund — liefertsie einen nicht unwesentlichen Beitrag zum Vcrständniß des Lebensnnd der Schriften Zschokke's selbst. 2hm galt der Name OlavidcSals einer der ehrwürdigsten des Zeitalters nnd dessen menschen-sreundlichc Wirksamkeit beinahe als Ideal für sein eigenes Stre-ben. Der Gedanke, einer in Elend versunkenen Gegend zumrettenden Engel zu werden, wie cs jener der Sierra Morenaward, erfüllte von Jugend an seine Seele, begleitete ihn nament-lich während den Revolutionsjahrcn von 1799 nnd 1800 in dasVerwüstete Nidwalden, nach Schwyz, Uri und Tessin, undklingt in sehr vielen Stellen seiner Schriftwerke als Grundideedurch. Wir erinnern hier nur an das „Goldmacherdorf", denzweiten Theil des „Milionair", den „Narren des neunzehnten