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Mönchen nicht vermuthet. Wir hatten zwar nnsere gänzliche Frei-heit noch nicht wieder, aber doch die beste Hoffnung dazu. DieFamiliäres brachten uns für unser Geld, freilich immer zu theuernPreisen, was wir für den Tisch begehrten. Die Langeweile plagteuns nicht mehr. Wieviel hatten wir uns zu erzählen! Clermonthatte gelitten wie ich, und mehr, als ich. Er war vielmals vordas Tribunal gebracht worden; mau hatte ihm Geständnisse er-pressen wollen durch mancherlei Schreckmittel, ohne ihm jemalsauch nur aus der Ferne anzudeutcn, was er eigentlich zu ge-stehen habe.
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Der Algnazil Mayor kündigte uns ungefähr vierzehn Tagespäter die Freiheit an; doch mit dem Beding, daß wir, unsermöfters gegebenen Versprechen gemäß, das Königreich Spanien ohnealle Verzögerung und auf dem nächsten Wege verlassen sollten.Wir gelobten alles, was man nur wollte, und beschenkten denAlgnazil reichlich.
Einige Stunden nachher erschien ein Mönch, um uns die Ab-solution zu geben. Ich erschrack, da ich das Angesicht dieses Men-schen sah — die höllische Nacht des Verhörs mit allen ihren Ab-scheulichkeiten lag ans diesem Gesicht — der Mensch war einer vonden Inquisitoren gewesen. Er pries uns die Gnade des heiligenGerichts, und drohte zugleich mit den Schrecken desselben, wennwir uns dieser Gnade verlustig machen würden; befahl uns nachCadir zu gehen, uns dort ohne Zeitverlust eiuznschiffe», und,so lange wir auf spanischem Boden wären, keinen Tag die An-hörung der Messe zu versäumen. „Ihr seid von tausend Augenbewacht!" setzte er hinzu: „Glaubt nicht unser» Blicken entronnenzu sein, wenn ihr die Thore von Sevilla hinter euch habt. Hütet