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llnreinlichkcit noch ganz erträglich. Und der N»he hatte» wirohnehin vonnöthen.
Wir setzten hier unsere Nachforschungen nach Saapio de Saa-giin zwei Tage lang fort. Es war Niemand, der uns Bescheidgeben konnte. Ich suchte eine Buchhandlung, um eine umständ-liche Topographie Spaniens, oder ein Verzeichnis; von allen Klö-stern des Reichs, oder wenigstens von denen des Franziskaner-ordens zu kaufen. Man führte mich zu einem dürftigen Bücher-trödlcr, der mir außer Legenden und Gebetbüchern weniges vonBedeutung vorzcigen konnte.
„Hier ist für uns kein Heil!" sagte Clermont: „Gehen wirnach Sevilla. Es sind nur einige Tagereisen bis dahin."
Am dritten Tage machte» wir uns ans den Weg. Wir hattenfünf bis sechs Stunden durch ein wildes Gebirg zu machen, underreichten dann ein anmuthiges Thai, mit unzähligen Wohnungenüberstreut, die sich alimälig enger znsammendrängcn und einengroßen, schöngcbauten Flecken bilden, der den Namen la Car-lo ta führt. Der Geist der Ordnung und Wohlhabenheit sprachuns ans Allem an, was wir rings umher erblickten. ReinlicheWohnungen, mit ihren Scheunen, Ställen, Backöfen, Ziehbrun-nen und Gärten, lagen wie kleine Meierhöfe zwischen den wohl-bcstelitcn Fruchtfeldern. Von allen Seiten führten regelmäßig an-gelegte Alleen im kühlen Schatte» znm Hanptort, dessen geräu-mige Straßen, mit einfachen gleichförmigen Häusern besetzt, wieein Stern auf dem großen Platz zusammenlanfen, welchen eineschöne Kirche und die im edeln Styl erbaute Kornhalle zieren.
„Sind wir noch in Spanien?" fragte mich Clermont, answelchen diese lachende Welt einen nicht minder lieblichen Eindruckmachte als auf mich. „Sind wir noch in Spanien?" wiederholteer die Frage, als wir ins Wirthshaus getreten waren, und inHellen, sauber» Zimmern mit allen Bequemlichkeiten, mit Er-