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14 (1853)
Entstehung
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und schwieg daher. Wer dies Mädchen noch immer sein mochte,cs schien mir jetzt eine bedentendere Person z» sein, als ihre länd-liche Kleidung hatte ahnen lassen. Es ward mir zur Gewißheit,daß auch der königliche Intendant der Sierra Morena um Menica'sdunkles Schicksal wisse, oder gar in dasselbe verflochten sei.

Indem er mir beim Abschiede die Hand reichte, sah er micheinen Augenblick schweigend und nachdenkcnd an, und sagte dann:Ich weiß nicht, ob das, was Sic mir Von Clcrmonts Liebe zurDonna Menica de Herrera sagten, Ernst oder Scherz ist? Injedem Fall rath' ich Ihnen, als rechtschaffener Mann, als Freund,handeln Sie vorsichtig, wenn Sie nicht unglücklich sein wollen.Reden Sie Don Clcrmont die Grille ans, dieser Menica nachzn-forschen nnd diesem Kloster! Sie sind jetzt gewarnt!"

Bei diesen Worten verneigte er sich, ging in sein HanS zurück,nnd ließ mich, in Erstaunen versunken, bei meinem Wagen stehen.Gern war' ich wieder umgekehrt, hätt' ihn um die Gründe seinerWarnung gefragt. Wenn er sie aber hätte geben können,oder wollen, würde er meine Zudringlichkeit abgewartet haben?

Ich setzte mich in den Wagen nnd fuhr nach Guaramonzurück. Tausend Muthmaßungen über die Unbekannte, drängtensich mir unterwegs auf, eine romanhafter, als die andere, nnddarum eben eine unwahrscheinlicher, als die andere.

Clermout erwartete mich daheim seit einer Stunde. Er standam Fenster, und rief mir schon von weitem entgegen:HabenSie Don Ondeano zu Hanse gefunden?" Ich bejahte es.

Lachend tanzte er im Zimmer herum, als ich hinein trat.

Sehen Sie!" rief er:Mein Rath, an zwei Orten znglcichNachforschungen anzustellen, war golden. Denn, unter uns ge-sagt, der Pfaff ist noch dreimal mysteriöser über meine Menicannd ihren Aufenthaltsort gewesen, als Madame Dnmonlin. Wasgilt's, dieser Priester ist einer der ersten im Komplot gegen mich,