Druckschrift 
14 (1853)
Entstehung
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imd vielleicht der Erzknpplcr selbst, der dies Lamm verhandelthat."

Woraus schließen Sie das, Clermont?"

Aus hundert Umständen. Ich fragte ihn, ob er Menica, diehimmlische Mcniea, Tochter der Donna Herrera, kenne? Langewußte der Laurer nicht, ob er ja oder nein sagen müsse? Ichfragte nach ihrer Herkunft, nach ihre» Verwandten, nach ihrerHeimath. Er stellte sich sehr unbefangen; er wußte von Allemnichts. Und doch war's nur Heuchelei, eitel Lng und Trug. Denn 'das Gesicht hätten Sie sehen sollen, als ich ihm, da er erst vor-gegeben, er wisse nichts darum, wohin sie sei? nun sagte, ob ermir wenigstens anzeigen wolle, in welcher Weltgegend das KlosterSaapio de Saagim anzntreffcn sei? Er riß die Augen weitans, starrte mich an, und sagte:Jetzt erst, Don Clermont,versteh' ich, wohin Sie zielen? Das Kloster ist weit von hier,in einem wilden, unwegsamen Gebirg gelegen. Aber hüten Siesich. Sie verstehen mich. Ich bedauere Sie."" Wahrhaftig,ehrwürdiger Herr, ich verstehe Sie nicht, gab ich zur Antwort.Erklären Sie sich deutlicher.So will ich's!"" sagte er:Sie und Ihr Freund, Don Palmer, sind schon verdächtig.Sic thun Beide Wohl, sich bald ans Spanien zu machen. FragenSie der Donna Mcniea nicht weiter nach."" Das war die Ant-wort, und mehr bracht' ich nicht aus ihm. 'Ich war wild, undverließ ihn. Jetzt, lieber Freund, wohin müssen wir reisen?"

Ich weiß cs nicht."

Wie, Don Ondeano, der Staatsmann, wäre in seiner vater-ländischen Geographie so fremd? . . ."

Ich erzählte dem armen Clermont treulich meine gehabte Unter-redung mit dem Intendanten der Kolonien. Die Worte warenfür ihn nicht tröstlich. Er ward ernst und finster, und lehnte sick-schweigend ans Fenster. Ich dachte der sonderbaren Warnung des