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Kerker dcr Inquisition geführt. Von dem Tage an verschwand derUnglückliche vor den Angen des Publikums. Sein Prozeß schwebteJahre lang vor dem heiligen Gerichte. Endlich wurde er zwar nichtz»m Tode verdammt, wie seine heftigste» Gegner gewünscht hatten,aber vernrthcilt, in Verbannung in einem Kloster unter strengerAussicht zu verweilen, in grobwvllcncs Zeug von strohgelber Farbegekleidet, täglich den Rosenkranz auf den Knie» zu beten und alleFreitag bei Wasser und Brvd zu faste». Seine Güter wurden ein-gezogcn; doch hatte er früher schon einen große» Theil seines Ver-mögens nach Frankreich gerettet.
I» dieser Periode seines Lebens beginnt nachstehende Erzäh-lung, die wir aus dem Munde eines deutschen Landsmanns ver-nehmen.
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Ich werde den zehnten März des Jahres 1780 nie vergesse».Von diesem Tage an datirte sich die ganze Geschichte unserer Aben-teuer, und eine der schönsten Episoden meines Lebens, das sonstso arm an romantischen Ereignissen gewesen war, und seitdem eswieder geblieben ist. Ohne die Zufälle dieses Tages wär' ich viel-leicht nie mit dem ehrwürdigsten Sterblichen, mit einem der größ-ten und berühmtesten Männer des Jahrhunderts, in Verbindunggerathcn. Und wie unendlich viel hätt' ich verloren!
Clermont-Vally, mein Freund und Reisegefährte durchSpanien, hatte mir nach Madrid ans la Carolina i» dcrSierra Morcna geschrieben, daß er mich in Gnaramon erwarte;daß ihn keine Geschäfte mehr in Spanien fesseln; daß wir dieRückreise in unser Vaterland antreten konnten. Willkommen warmir diese Nachricht. Ich hatte meine Papiere aus der Sala deGobcrnio zurück und vom Minister unterschrieben. Einem weit-