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au Milieu de vous.« Des Nämliche erzählt euch in der Mitteder Pyramide, unter einer Urne, eine weit über die Seiten deswinzigen Denkmals hinauSragcndc Inschrift: »Sou ospiir est par-iuut, et sou cueur est ici." Ich ging mit Rene, hincingcgangcnzu sein, ziu» Hanse hinaus, und entschädigte mich draußen, aufder Terrasse des Gartens, durch das Schauspiel, welches hier dieweite, glänzende Umgegend darsicllt — die blauen Gebirgswegendes Jura linls, und in duftiger Ferne die Stadt Genf schwebend;dahinter der schimmernde Sec nur zum Thcil sichtbar; rechts ansEis und Schnee hoch zum Himmel aufgcthürmt der Ment Blaue,umringt von den Schaarcn der Gletscher Savoyens, — Alles, wiedurchsichtig, Alles wie ein zartes Gebilde den farbigen Lüftengemacht.
Der Anblick der ewigwundcrbarcn, aber sich unbewußten stum-me» und von den Fesseln der Nothwendigkeit gebundenen Naturneben kleinen, staubigen Denkmalen flüchtig erschienener, aberfrei und göttlichwirkcndcr Mcnschengctster, regt in Jedem,dem dafür offener Sinn ward, die Gefühle bitterer Demnth nebendenen des reinsten Stolzes ans. Mit widerlicher Zwerghaftigkeitrichten sich daun jene Denkmale zwischen den riesigen Gestaltun-gen der Natur und den großen Bewegungen der Gcisterwclt ans,welche dieser oder jener Sterbliche, als Zeuge seines Daseins,den Jahrtausenden hintcrließ. Die Obelisken und Pyramiden auchder Pharaonen sind nicht mehr, und nicht größer, als das nied-rige hölzerne Kreuz ans dem Grabe eines Dorfmagnatcn; nureinige Spannen länger sind sic. Und, wie der Dorf-Potentat, wer-den die Ländcr-Potcntatcn vergessen, früher, als das letzte ihrerGebeine Staub ist. Die aber unter den Erdeugöttern und Wclt-verwüstcrn, deren Namen bis zu uns gelaugten, liegen für unskalt und todt nur im Sarge der Geschichte, Nicht ihre Thatensind's, die unser Gemüth mit Entzücken oder Abscheu füllen, son-