Druckschrift 
14 (1853)
Entstehung
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den« di'c DarstellnngSweisen ihrer Sänger oder Geschichtschreiber.Ohne diese, wären jene nicht mehr. Ein Alexander von Make-donien, oder ein Weltherr August« s, können uns heute so gleich-gültig sein, wie Shakspeare's Hamlet, oder Wielands Hnonvon Bordeaux. Wir haben nichts mehr von ihnen zu empfangenund mit ihnen zu schaffen. Aber wir und die uns folgenden Jahr-hunderte haben noch immerwährcnd von großen Gesetzgebern undGottoffenbarcrn, von hohen Denkern und Dichtern zu empfangen.Immer noch wirken lebendig auf nns MoseS und Homer ein,Colombus und die Reformatoren, Tacitus und Gibbon,Franklin und Shakspeare, und wie die Schaar der ewige»Häupter des Menschengeschlechts Namen tragen mag. Sie bleibenunsere Lehrer, Erzieher und Seelenvertraute; sie sind für unsereNachwelt wieder dasselbe. Sie bleiben groß, unwandelbarund er-regend, gleich der ewigen Natur selbst. Neben den tausendjähri-gen Thaten Voltaire's sind die Thaten Ludwigs xiv. undKarlx». bunte, spurlos vergangene Seifenblasen; und der ganzeLebenswerth heute schon vergessener Aristokratien Genfs und Bernsist neben dem Wirken des von ihnen verfolgt gewesenen Rousseau,der Lebenswerth lästiger Eintagsfliegen.