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14 (1853)
Entstehung
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den Genfcrn das Jahresfest seiner Geburt feierlich begangen.Magdalena Meßmer, 85 Jahre alt, die ihn im Val Traverseinst, als seine Magd, in den Tagen der Nvth und Dürftigkeit,treu besorgt hatte und ihm immer ergeben geblieben war, sagte:I.S8 tvmps ns sank P.18 (lilkeronts, ir>al8 Iv8 K0INWS8.

Nousscau's Einfluß ans sein Zeitalter und das nachfolgendeJahrhundert war fast nicht minder groß, in Bezug auf die Ver-hältnisse der bürgerlichen Gesellschaft, als derjenige der theologi-schen Reformatoren ans das kirchliche Leben im scchSzchntcn Jahr-hundert gewesen war. Er hatte den Muth des Märtyrers ge-habt, die verirrte Menschheit seiner Tage zu den einfachen undewigen Grundsätzen der Natur und Vernunft zurückzuwcisen, wäh-rend die Völker, zwischen Lastern der Armuth und Ueppigkeitschwankend, den Wilikühren des Despotismus und der Aristokratiegedankenlos angehörtcn, gedankenlos vor den Gebilden stolzenPriesterwahns knieten, nnd selbst Wissenschaften und Künste fastnur im Frohndicnst eines entnervende» Lnrus ihr Leben fristete».

Aber wahrlich, aller Zauber von Nousscau's Beredsamkeit hättedas Wunder nie, oder nicht sobald verrichtet; seine Schriftenwären, wie andere, gelesen, gelobt nnd vergessen worden, hätteihm nicht die hochfahrcndc Unbesonnenheit damaliger Regierungenvon Genf, Frankreich und Bern, hätte ihm nicht der Fanatismusoder die erschrockene Dummgläubigkcit der katholischen wie derprotestantischen Pricstcrschaft, und das Gebell literarischer Nach-kläffer, kräftig zu seinem guten Werke Beistand geleistet. Allediese erhoben sich lärmend gegen den Weltweisen von Genf. Sieverfolgten ihn. Das machte Aufsehen; das sein Werk wichtig.Jedermann las Rousseau. Seine Schriften sandten Licht durchEuropa. Wie Viele ihn verwünschten, so Viele vergötterten ihn.Das Ucbertricbene und Unhaltbare in seinen Darstellungen flogendlich, wie leichte Spreu, in der Schwinge der Zeit vom Walze»