Druckschrift 
14 (1853)
Entstehung
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Jahre» erst ward eine der Nhoncinseln den: Andenken des unsterb-lichen Mitbürgers gewidmet.

Schon ehemals führte» zwei Brücken von einer Insel, die fastim Mittelpunkt der Stadt gelegen ist, nach beiden Seiten derletzten,. Jetzt ist eine dritte Brücke da hinzugcfügt, wo derSec endet und die Rhone, in ihm gebadet und gereinigt, mitgrünen, durchsichtigen Wellen ans ihm hervor rinnt. Dieser neueBau ist großartig und geschmackvoll ausgeführt. Er lehnt sich anden geräumigen Quai des Bergnes, dem jenseitigen Theil derStadt gegenüber, wo, wie die Krone derselben, auf einer Hügel-hohe, die einst schon ei» Sonnentempel der Allobrogen schmückte,nun die PcterSkirche mit ihrem, der römische» Namensschwesternachgeformten Peristyle, prangt. Ohnweit der Brücke steigt ansdem Schooßc der kleinen Flnth eine kleine Insel. Sie gleicht eine»,Blumengarten. In ihrer Mitte erblickt man auf hohem Picdestaldie bronzene Bildsäule des Jean Jacques Nonssean, ein Mei-sterwerk des Künstlers Crcsatier zu Paris, desselben, der Napo-leons Bildsäule auf dem Bendomcplatz verfertigt hat. Der Welt-weise von Genf, mit seiner melancholisch - gnimüthigcn Miene,schaut sinnig vor sich hin; warum nicht mit wehmüthigem Lächelnans eine Vaterstadt, die ihn einst im Leben unbarmherzig von sichanssticß? Doch nein; nicht seine Vaterstadt verstieß ihn. Nichtsie schleuderte das Dekret des Fluchs vom 18. Juni 1762 gegenihn; nicht sie ließ durch Hcnkcrshand seinen eben erschienenenCon-tract social" undEmil" öffentlich verbrennen; sondern der Zorneiner beleidigten Aristokratie war's und der fromme Ingrimm einerprotestantische» Geistlichkeit, deren Fanatismus, wo sie ihm dieZügel schießen lassen darf, dem Fanatismus der katholischen Pric- .sterschaft nicht nachsteht. Bald zwar erklärte sich der Großthcilseiner Mitbürger laut für den Verfolgten. Er aber kehrte niewieder nach Genf zurück. Im Jahr 1836 ward am 28. Juni von