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krämcrschaft gereizt werde»; Zwingli lebte schon einige Jahre indoller Tüchtigkeit, che der Franziskaner Samson in die Schweiz trat,nm für den römischen Hof mit Ablaßzciteln Geld einzuwechseln.
Große Geister stehen über ihrem Jahrhundert; kein Wunder,wenn dieses sie nicht begreift, sie lästert und ihnen den Dornen-kranz anss blutende Haupt drückt, welchen erst die Nachwelt zumSiegcskranz macht. Sic bedürfen für Leben und Kampf höhcrnMnth, als den gemeinen, soldatischen im Schlachtfeld. Ein solcherGeist, mit solchem Mnth, war Zwingli's Geist, der sich mit denMeisterwerken des klassischen Altcrthnms genährt hatte. SelbstLuther begriff einen Mann, wie Zwingli, nicht, der auch in Leh-ren, Thatcn und Tugenden der großen Griechen und Römer Offen-barungen Gottes erkannte, und sagte: „Beide Cato's, CamilluSund Scipio wären nicht hochcrhabne Menschen gewesen, hätten sienicht Religiosität gehabt. Die Religion wurde nicht inner Palä-stina'S Grenzen allein bewahrt; denn nicht Palästina hat jenerhimmlische Schöpfergcist allein geschaffen, allein geliebt, sonderndas Weltall!"
In diesem erhabenen Sinne schrieb er jene schöne Stelle seinesSchwanengesangcs nieder, worin er sagte: „Dort (in der Ewig-keit) wirst du sehen, in einerlei Gesellschaft, alle Heiligen, From-men, Weisen und Gerechten; den Erlöser und die Erlöseten; Adam,Habel, Henoch, Noah; Abraham, Isaak, Jakob, Inda, Mosen,Josna, Gcdcon, Samuel, Elias, Elisäus, Esaiaö, die jungfräu-liche Gottesmutter; David, Ezechiel, Johannes, den Täufer, Petrns,Paulus, Herkules, Thesens, Sokrates, Aristides, Antigonus,Numa, Camillns, die Catoncn, Scipioncn, und deine Vorfahrenalle, die im Glauben sind verstorben!" — Luther gerietst beimLesen dieser Stellen vor Zorn fast außer sich. — „Was," riefder wittcnbcrgischc Reformator: „was bedarf man weiter »och derTaufe, der Sakramente, Christi, des Evangelii, der Propheten
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