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ein Ende und schuf eine neue Kriegskunst. — Dein Sterblichengehört seine That, dem göttlichen Verhängnis ihre Wirkung.
Die größten Revolutionen auf Erden, deren Schwingungen undNachklänge von allen Wcltalteru empfunden werden, sind nicht vonirdischen Thronen, nicht vom SiegeSschwcrt der Feldherren, nichtMs Schatzkammern der Großen hervorgcgangc». Was ist von denHeldcnzügen eines Alerander, Cäsar, Attila, Karl desGroßen oder Napoleon übrig geblieben, als ein leeres An-denken? — Die meisten Schlachtfelder, die Namen der meistenKönige sind vergessen. Aber die großen Ideen eines Moses,Plato, Sokrates, die Worte Christi und seiner Jünger, undLuthers und Zwingli's, die Gedanken eines Aristoteles,Newton n. s. w. leben »nd wirken noch immer fort. Auf demErdball ist die Menschheit ein Geistcrreich; ihr Wesen und Schaffengeistig; alles Irdische und Materielle nur ihr todtcS Werkzeug.Tonnen Goldes, Throne», Heere, Flotten, Altäre sind nur Mittel,vergänglich und ohne eigenen Werth, wie der irdische Menschen-leib nur des Geistes angebornes Mittel ist. Ländcrfürsten empfan-gen auf einem geringen Erdsteck für einen Augenblick Vergötterungdes Staubes. Geisterfürsten geben der Geistcrwelt, welche denStern des Erdballs bewohnt, Vergöttlichung; sie gebieten in ihrewig.
Doch ich bemerke fast zu spät, daß ich in den Fehler der ge-schwätzigen Cicerone» verfalle, die, wenn sie den Beschauer zuSehenswürdigkeiten führen, seine Freude mit langweiligem Wort-kram verderben. Also zurück zur Hütte und zu Zwingli!
Der kirchliche Winkelricd, welcher der Glaubensfreiheit dieGasse bahnte, begann sein kühnes Unternehmen im Jahr 1516auf der Kanzel von Glarns; setzte es im Wallfahrtsort Einsiedclnbis znm Jahre 15l9 fort, und vollendete es im großen Münstervon Zürich. Luthers Eifer war erst durch Tctzels schamlose Ablaß-