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Arbeiter und ihres Kapitäns. Dem folgte verworrenes Durch-eiuandcrrenncn und Fragen der erschrockenen Reisenden. Die Einendrängten znm Schiffsbord; die Andern flohen aus der Kajüte her-vor, lärmend von denen gehemmt, die hinuntercilen wollten.Bleiche Gesichter überall. Jeder fragte; Niemand crwiedertc.Wer In dem Gewühl die Seinigen verloren hatte, ries ihre Namen.Keiner hörte, Keiner antwortete mehr.
„Was ist geschehen, um Gotteswillen!" stammelte erblassendJoseph«: „Gottfried, verlaß mich nicht!"
Er saß schon nicht mehr an ihrer Seite. In der stürmischdurch einander fahrenden Menge blieb er verschwunden. Heulendbransete indessen aus den Röhren der entlassene Dampf. Dastaktmäßige Rauschen der Näder hinwieder war verstummt, unddas Schiff, nur von den Wellen des Rheins langsam gezogen,schwamm vorwärts. Denn der Dampfer, als er unterwegs, aufeiner seiner Stationen, Steifende gelandet, andere ausgenommenhatte, war unvorsichtig, bei seiner Abfahrt und Wendung, demSteindamm des Users zu nahe gerathen, und die Schaufeln einesder beiden Räder hingen zerstört umher. So mußte er sich, ohneKraft und Cigengewalt, den Stromwogen zum Spiel überlassen.Bald drehte er sich tanzend um sich selbst, das Hinterste zu vor-derst; bald glitt er, dem Rinnsal des Flusses folgend, hart aneinem Gestade desselben hin, jeden Augenblick in Gefahr, beimAnrennen zertrümmert zu werden; bald wirbelte er in der Mitteder Fluthen umher, abwechselnd ein Bord um das andere gegenden Wasserspiegel niedertanchend. Das Hin- und Hcrrollcn derAnker, der Waarenballen, Kisten und Koffer und Reisewagen;das gebieterische Brüllen der Befehlenden und Rathenden; dasFluchen und Drohen so vieler zorniger Kehlen; das Nothgcschreider verzweifelnden Frauenzimmer, betäubte Jeden und vermehrtedas Entsetzen, wie die Verwirrung.