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jeher geltend gemacht hatte, und durch das mütterliche Wehl-wollen seiner Gattin gegen Alle, welches zur Liebe Aller untereinander geworden war.
„Die meiste» Menschen," so schrieb er einst einem Freundenach Amerika, und wir führen die Stelle seines Briefes an, umdie Denkart dieses zuweilen von de» Nachbarn als Sonderling bc-urthciltcu Mannes näher zu bezeichnen: „die meisten Menschenführen ein blofieS Scheinleben, weil ste nur für den Scheinleben. Das ist die Hanptguclle alles Menschcnelendcs; sonstgibt es kein Elend. Wohl fehlt es nicht an Freuden und Schmer-zen in der Welt. Ich mochte aber so wenig die einen als dieandern darin vermissen. Sie sind beide die Verschönerer nnsersDaseins, die Wegweiser und Anreger zum Besser». Kein Zufalloder Schicksal kan» uns unglücklich oder glücklich machen. Dennwas die unsichtbare Gottcshand, das Schicksal, bringt, ist ansich weder Glück, noch Unglück, sondern wird cs erst dadurch,was wir daraus machen und wie wir cs in »ns aufnehme».Reichthnm, Macht und Ehre sind nur Schcingütcr, für die dergemeine Mcnschenhanfe lebt. Wer in der Fülle des Wohlstandessich anspruchslos am Nothdürftigsten des Unterhalts begnügen läßt,um mit dem Erübrigten weit um sich her gemeinnützig zu wirken;wer in Armnth noch Acrmern als rettender Engel erscheint: demkann Gunst und Ungunst Fortnnens nichts geben, nichts nehmen.Er trägt in sich ewiges Glück, ewigen Frieden mit sich und derWelt. Er ist kein alltägliches Mcnschcnthier, das mit Eigensuchtund List nach Stillung von Begierden lechzt; kein Spielwerk derAußcndingc. Er ist ein Gottcsmcnsch und, im Getümmel der Zu-fälle, ein Werkzeug Gottes."
Der Wagen hielt vor dem Fahrweg, der von der Landstraßeseitwärts zur kleinen Villa des Kirchenraths hinauf führte. VomGarten herunter scholl fröhliches Durchcinanderjauchzcn wvhlbckann-