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2. Die christliche Zeit 2 (1856) Viertehalb Jahrhunderte
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838
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838 ®ie 3cü bet falfcbcit Stufftnrmig unb bei - gewatttbatigen ©taatähmfl.

ketteten 3 'vvtpmcvit unb an bev üblichen gewattfameu Vehaubtung bttDinge uod) groß werben taffen, ba eiuerfettd ein tieferer Vtict ihn »et»ftinbertc, alte Srrthümer, bie er mit feiner Seit ttmttc, in ihrer ganjenTragweite wirfen 51t taffen, unb auberfettd ba, wo er jerfförenb wirfit,fein ©eiff fd)öhfertfd)e Straft genug befaß, um jugtetd; Veued auf}«,bauen. Sit ben großen Einlagen war eine harte unb ftreitge @dm(efnnjugefommen, in welcher feine Sitgeub ffd) gefläptt patte* Seit ftfifffanb er 31t feinem Vater in einem ©egenfatje, ber ipu parte 33 epanb=Jung »erfd;mersen unb ben eigenen Sffiillett beugen leprte. griebviifSBBitpelm war oou berber, rauper Sitte, ooit einfachem, paudoäterlttpnt©tune unb oon großem ©fer für gute 3ud;t, bie er burd) Religion pitäprt unb gefepixi^t wiffett wottte* 3tt feiner 3 ?egierungdthätigfeit tratenSorge für ©parfamfeit unb für Untergattung etned mögticpfi ftavfen,feputgereept geübten peered oorjugdwetfe fteroor. Den geiffreidjeit @0611locften bie 3 let$e feiner franjöftfdper Vtlbung, bie burep feine ©of;mutter ©oppie Sjjarlotte, bie SDocpter bed Äurfürffeit ©uff 8luguji wnpaunooer, 31t Verlin eine Stätte ermatten, unb unterffügt oott rietfaeper fvansöfffther Slnffebelung ffd) aud) gegen grtebrieff SBBilpetradNeigung bafetbft bepauptet patte* Die Vorliebe für wiffenfcpaftticfieSefdjäftigung fcpieit aber bem 33 ater ein Veweid, baff ber Sopn bie fitben fitnftigen Regenten oor Uttem uötptge fotbatifepe Sludbtlbung ber*fäumen werbe. 2lucp 30g ber ©nfluff ber fraitsöfffdpen Literatur beitjungen Surften in bie SRetje bed Unglaubend, wäjjrenb bie borgefeffrie*beiten Stubadjtdübungen ittcpt fo geleitet würben, baff ffe tffn dagegenpatten bewahren fönnen* Der ©egcitfatj fepärfte ffd; fo, baff grtebrty,harter 23 epaubtung 31t entgepett, tut Satire 1730 auf einer Veife, bie bttSBater burd; Saufen, Sranlett, ©d)wabett unb bie Slffeintaube niac^te,ffd; ber bäterlicpeit ©ewatt burd) bie gtuefft 31t ent^tepett fuepte. SiefetVerpuff brad)te, ba er bereitett würbe, ben Soljn in paft ttad) Süßrinunb foffete feinem Sugenbfreunbe 5 ?att, ber barutn gewußt unb bie SWfüljruug betrieben patte, bad lieben. Sffad) Slblauf feiner paft würbegriebrtd) 31t Arbeiten in einer SSerwaltiingdbepörbe augepalten, unb in*bem er feinen ttad) bem ©enuffe geiffreieffer Unterhaltung unb Veftf#tigung traeptenben ©eiff 3U bent (Stngepen auf bie einförmigen ©efepfttber Verwaltung 3wang, fanb er beit SOSeg 3ur Verfirnung mit bemVater, wie er sugteieff batnit eine uüplttpe Vorbereitung auf bie Otegte*rungetpätigfeit gewann. Vatb evpielt er aud) eine fetbftffänbigere @tdluttg, unb tonnte nad) feiner Vermählung auf bem ihm übergebenen©d)toffe Vffeindberg unweit Vuffffin feinem pan ge 31t wiffeufd)afttWjftVitbttng folgen, unb in ©efeftfepaft 001t fenntniffretepen SDiänuent fron*göfffeper Slbfunft ober Vitbung feine Seit 3Wtfd)eit ©tubiett unb einregenber Unterhaltung tpeiten* Vei feiner Dhronbeffetgung etnpffnä

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