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2. Die christliche Zeit 2 (1856) Viertehalb Jahrhunderte
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652 ©panten, Scutfcplanb unb 3talien jur 3ett be« ÄontgS Ptltpp II.

ÜJfieberfattben erhaltenen SEruppenabtpeifung ben Sfbtriinnigen fo fepr,bafj er ungeachtet ber »on bem pfäljifcpen ßurfürjlen 3°ha nn ^aftmirherbeigeführten £itlfe weichen taufte. 3« ©trafbtirg, wo baö Sapiteleine beträchtliche 3aht protefantifeper Müglieber hatte, fam e im 3apre1592 51t jwiefpaltiger Mapl unb ju einer gepbe, bie bamtt enbete, bafjber fatholifche 23ifcpof fiep behauptete unb ber proteftantifepe fiep miteiner ©elbfttmnte abftttbett lief. 3'n ber 9tetcpejtabt Stachen, wohinburch ©tnwanberung aus ben fftieberlatiben viele s J5roteflanten gefotnmenWaren, entfanb jwifepen beibett Parteien ein Streit um bie £errfcpaft,Welcher, ttaepbent bie ^roteftauten fepon im 3nh re 1581 bie SBapf einetftäbtifepen Dbrtgfeit in {prent Sinne bewirft hafte«/ im 3apre 1598mit SOSiebereinfegung ber fatpofifepen Dbrtgfeit unb £erfteffung beä fa*tpoltfcpeit SSeftpftanbeö enbigte. 3« ber fcpwäbifcpen ffteiepöfabt ©onamWertp würbe im 3apre 1606 ein gotteebienftlicper Slufjttg ber fatpoli«fepen 23e»öffcrung »on ben proteffantifepen Mitbürgern gewattfam ge sftört, aber ber #er$og Martmtftan »on 33aiern napm alö 33ollftrecferber »011t Äaifer »erhängten Slcpt bie Stabt ein, unb behielt fie, ba fieipm bie Sofien beö 3ugeö niept erfepte, in feinem 33ejtge, waö einUebergewtcpt ber Pieper unterbriteften fatpofifepen 33e»ölferung jur gofgepatte. ©a$ gaujireept, ftp a«<P be r ©laubenstrennung als einet©efegenpeit ju gewaftfamen Singriffen auf bie ftaatlicpen SSerpältniffepemäepttgt patte, fanb erji ein (Snbe, naepbem bie für ben hanbfriebengetroffenen ©tnrtcptungen fiep in iprer SBirffamfeit befejtigt patten. ©oepenbete mit einer reept auffaflenben ©ewafttpat unb bereit nacpbrüchfiepfter SBefrafuttg. (Sitter »on ben ©enoffen beö Marfgrafett Sllbrecpt»on 23ranbenburg=$?ultnbacp, mit tarnen ©runtbaep, gebaepte beffen ge*gen bie geiftfiepen dürften geriepteteö geptbervefett fortjufe^en, poffte aufUnterfiüfjung ber burep friipereö Mifltitgen iprer fjMäne noch «icfjt ganjentmutpigten 3teicp$ritterfcpaft unb »erfüprte ben $erjog 3°ha>« 1 Stieb*riep »on Sacpfett, ben Sopn beö abgefeimten gfetepnamtgen Äurfitrften,mittefft beö 33erfprecpett$, ipttt burep bie ffteiepbritterfepaft Äur unb Sur*fanbe wieber ju »erfepaffen, ju einer Speilnaptne, bie bent gattjeu 33e*gintten einen SÜtcfpalt ftepern foflte. © Unwefen begann im 3 a f ) i :E1563 mit Ueberfafl unb ^fünberung 2Bürsburg$, .ba ein Streit mit beut»erworbenen 33tfcpofe gwar btefetn baö ?eben, ©rutnbaep aber fepon »or*per feine tm SBür^burgifcpen gelegenen S3efipungen gefoftet patte, ©etSRäuber erjwang einen SSergfeicp mit bettt (Sapitef, ttaep welcpetn er eine©efbfumme erpalten unb in feine ©üter wieber eingefept werben foflte.©oep Äaifer gerbinanb erflärte benfelbett, ba er burep SBrucp beö 8anb*friebenä erzwungen fei, für ungültig, ächtete ©rumbaep unb mapnte ben£>er$og »on beffen 23efepüpung ab. ©a ber $erjog in ber 33erbinbungmit ©rumbaep »erparrte, warb er unter Äaifer Maximilian int 3°!^