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2. Die christliche Zeit 2 (1856) Viertehalb Jahrhunderte
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562 £>tc gvofen Gtntbccfwiflcn ju gnbc fccö fünfzehnten

nadj bet - görberung ertneffeu »erben muß, weldje bte 3wecfe bru ^tvc[;ebaburep erfahren, fo mar bte ^au^jtfvage, welcpe fitp au bte ©ntbeefungber neuen 2öclt fnüpfte, bte grage uatp beut ©ebraud;e, bett bte ©u=ropcier von ber S3efauutfcf;aft mit bett fretnbett 53ötfern für beren @ee*letiprtl macpcit würben. ©er 2ßeg, jette 33ölfev burd; Sfufitapme inbie ©priftenpeit zur inen fepftepett SBiirbe, von ber fte ttt uitvorbenflid;eitBeiten perabgefunfett waren, zu ergeben, war nun eröffnet, uttb überall*bttt auf ber Gerbe, wo ittept bte ©emalt wiberftatib, fottnte bad (Sprtpetttpumbringen, ba bon bem platteten, beffett 33cwopttcr zu bemfetben berufen finb,uiept mepr ein großer ©petl für ben ctubern itt ©unfel gepüftt war. ©ieÄircpe blieb iprer btedfälligeit Aufgabe auep zu Beiten etttgebenf, wofte bttrd; bte perföulttpen ©genfepaften tprcö ©berpaupted entwürbigtwürbe. Papft Sllcranber VI. gab an Äöttig gerbiuanb SBetfuttgcn uttbSSollmacptcu für bie ©cfeßrungeit in ber neuen SGBelt, wie feine 2$or*ganger fte bett Söntgcu bon Portugal für bte bon ipnett in Slfrifa cut=bedten SSölfcr ertpeift patten. SUtcp ber näcpfie SSortpcif gebot bettZtönigeu bott Spanien Sorge für bte Sefeprung iprer netten Unter*tpancu, ba man fte nur, wenn fie ©priften würben, batternb an biefpanifcpe ©errfd;aft ju fnüpfeti poffett fottnte. ©od; bie uutergeorbneteStufe ber ©mpfängltcpfcit, auf weldtcr matt bte weiften Söölfer berneuen 2Bclt fanb, lief nur ein lattgfauted ©ebetpen beb Sßcrfed poffett»©in ntept mtttbered ©tnberttiß war bte 2lrt, mte bte ©panier bie neueSßelt ausbeuteten» 3prc Slnftebclungctt berupteit niept auf bem Slcfcrbau,burd; wefepett Slufieblcr itt ber gretttbe petmtfep werben unb fiep itt bett©epranfen gejitteteu hebend jn bewegen lernen ober fortfapreu, nieptauf bettt ©anbei, ber zwar bte SBölfcr itt Slbpängtgfeit von bett 2ltt*fömmlingeit bringen fattit, aber bte perföultepe greipeit bcftepcit läßtunb ttt ftetcr Serüprung bie pöpere föilbung bett getftig miubcr 2lttd*geftatteteu allmälig mittpeilt. Bpr Bwed war bie uubebingte ©err*fepaft unb bte unmittelbare ©ebung ber ©cßäge beb Sanbcd juittRügenbeb fpaniftpett ©taated unb zum -Rügen ber in bte neue SOSelt audge*wanberten ©panier, ©o warb ber ©npeimifepe auf feinem 33obett jumgrembeu gentaept ttnb patte bafclbft nur ttoep itt fofcrtt SBebeutung, alder bem ©panier zum SBerfzeuge bei ber ©emtnttung bed 9tetd;tpuntdbiente. @r fanf baper zu einer ©ienftbarfeit perab, bte iptt zu geiftiger©rpebung uttfäptg macpte. ©ie ©arte ber Slrbeit, bie iptn ttt 33erg*werfen unb Pflanzungen auferlegt würbe, rieb iptt allmälig auf uttbfegte biejeutgen, weld;e ©ittbeprung, Slnfirengung unb Piißpanbluttg bunp33erzwetflung zur ©mpöruttg trieben, ber graufamfien S'tacpe aud. ©ieDleligiott aber, bie fie zu fiep etnlttb, war ipttett bie Religion iprer part*perzigett unb verpaßten ©rättger, ba fie niept wußten, baß btefe tutSBiberfprucpe mit iprer ^Religion alfo paitbelteu, ©azu fattt, baß ttt