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2 (1857)
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1362
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General-Lieutenant G r oten lijelm war nach zwei kleinen Gefechten bei Moroschenyund Borgoprund bis Wallendorf vorgerückt. Hier stiess er auf Bern, der ihm mit einigen tausendMann aus Dees entgegengerückt war, und besiegte ihn am 27. und 28. Juni. Bern stellte siehbei Tekendorf auf und hatte seine Avantgarde bei Bistritz. Grotenhjelm griff diese am10. Juli an. Bern zog sieh nach Szeretfalva zurück, liess hier blos 3000 Mann unterDamaszkin stehen, eilte mit dem Beste nach Süden und griff am 23. Juli den Feldmarschall-Lieutenant Clara bei Szepsi Szent György an, der ihm jedoch eine empfindliche Niederlagebeibrachte. An der Kököscher Brücke blieb Gäl Sändor mit 3000 Mann Clara gegenüber,während B o m an den Oytos-Pass eilte, um in die Moldau einzufallen. Hier fand er wenig Anldangund zog daher nach Siebenbürgen zurück. Am 2G. Juli war er in Udvarhely, am 28. inMaro s-Vdsärhely.

General-Lieutenant Gro tenhjelm brachte Damaszkin am 16. Juli bei Szeretfalva einetotale Niederlage bei, zwang ihn am 20. bei Tekendorf auf Szaszregen zurückzugehen undsprengte ihn am 23. auch hier auseinander.

General der Infanterie Luders erfuhr Ende Juli in Hermannstadt, dass Bern beabsichtigeden Feldmarschall - Lieutenant CI am anzugreifen. Er unterbrach die Operation auf Karlsburgund traf mit seinem Corps am 28. Juli in Mediaseh ein. Hier wurde er am 31. Juli von dem mit6000 Mann gegen Hermannstadt ziehenden Bern angegriffen, sprengte ihn aber auseinander,zog am 1. August die Brigade Di k über Fogaras an sich und drang nun gegen Maros-Vasarhelvvor. Der unermüdliche Bern hatte aber am 2. in diesem Orte schon wieder einige tausendMann beisammen und brach in der Nacht vom 2. auf den 3. über Mediaseh gegen Hermann-stadt auf. Der hier stehende General Has zf ort schlug am 25. Juli bei Iteissmarkt die Blockade-truppen Karlsburgs unter Stein, welcher die Cernirung aufhob und auf Mühlenbach rückte.Hier wurde er von Ilaszfort und der ausgefallenen Karlsburgcr Besatzung ganz zersprengt.Haszfort ging nach Hermannstadt zurück, wurde hier am 5. August von Bern überrascht undgezwungen sich bis Talmacs in der Nähe des Kothenlhurmpasses zurückzuziehen, wo er sichgegen Forrö, der ihn mit einer Abtheilung verfolgte, behauptete.

Grotenhjelm zog am 3. August ohne Widerstand in Maros-Väsärhely ein. Lüders, vondem Marsche Bems benachrichtigt, eilte wieder nach Süden, traf am 6. in Hermannstadt ein,und Bern war zwischen zwei Feuern, da auch Haszfort zum Angriffe vorrückte. Lüdersschlug die Insurgenten am 6. bei Gr o ssscheuern, worauf Haszfort die Hauptstadt besetzte.Bern gab für seine Person den Kampf auf und eilte nach Temesvar.

Feldmarschall-Lieutenant CI am war nach dem Erfolge bei Szepsi Szt. György und nacheinigen Scharmützeln in Csik - Szereda eingeriiclct und zersprengte die letzten ihm gegenüber-stehenden Insurgentenhaufen.

Während nun das österreichische Corps gegen Maros - Vasarliely, Grotenhjelm aufKlausenburg zog, entsetzte Lüders Karlsburg, welches Oberst August in Mitte des vomFeinde besetzten Landes so tapfer vertlieidigt hatte, zersprengte am 12. auf den Höhen vonMediascli und Alvinez ein feindliches Detachement und rückte in Szäszväros ein. Grotenhjelmwar in Klausenburg, Dik in Torda eingetroffen; Oberst Urban vernichtete bei Bänffy-Ilunyadein feindliches Detachement. Am IS. ergab sich das ehemalige Bemsche Corps bei Deva, anderefeindliche Abtheilungen bei Dobra und Haczeg.

Der Kampf in Siebenbürgen hatte sein Ende erreicht.