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Fuss mit den vordersten Plänklern des 3. Armcccorps durch die Pallisadcn vorIlochhcini drängte, und durch dieses Beispiel entschlossener Hingebung die gefürch-tete Katastrophe liintanhiclt und die wlinschcnswcrtho Ordnung wieder hcrstelJtc.
Langenau’s persönliche, einsichtsvolle Tapferkeit zog die Aufmerksamkeitder ersten Heerführer jener Zeit in hohem Grade auf sich. Fürst Schwarzen-berg selbst, dann Graf Iladetzky, Baron Bianchi, Graf Hardegg, GrafGyulay nebst mehreren Anderen, beeilten sich ihm schriftliche dctaillirte Aner-kennungen seiner pflichtschuldigen heldcnmüthigon Aufopferung auszustollcn.Er war aber auch auf dem Gebiete geistiger Thätigkcit unermüdlich und äusserstverwendbar. Während der erwähnten Feldzüge, welche Langenau in kaiserlichenösterreichischen Diensten mitmachte, wurde er wiederholt mit wichtigen diplomati-schen Sendungen betraut, welche er stets glücklich vollzog. Er arbeitete einenTlieil des Entwurfes der Feldzüge von 1814 und 1815 selbstständig aus, und warin letzterem Jahre als Gcncral-Quartiermcister bei der Armee am Oberrhein mitvorzüglichem Erfolge thätig gewesen.
Am Schlachtfelde bei Leipzig mit dem C o m m an d cu rk r cu z e des L e o p o 1 d-Oi'dcns geschmückt, erhielt er im Jahre 1815 nach dem einstimmigen Ausspruchedes Ordens-Capitels das Ritterkreuz des Maria Thorcsien-Ordcns.
Unmittelbar nach Abschluss des Friedens widmete sich Langenau derAbfassung einer Geschichte jener Feldzüge, an welchen er persönlich in so ruhm-voller Weise Tlieil genommen hatte. Im Jahre 1817 trat er den Posten einesBrigadiers in Linz an, um sich dem innern Dienste der kaiserlichen Armee zu wei-hen. Eine Capacität wie Langenau konnte jedoch nicht lange in dieser Stellungbelassen werden. Er wurde von Seiner Majestät dem Kaiser im Jahre 1819 zumösterreichischen Bevollmächtigten, und demnach Vorsitzenden bei der Militär-Commission der deutschen Bundos-Vcrsammlung zu Frankfurt am Main ernannt,wo er die erste Basis zur Feststellung der Bundeskriogs-Verlassung und zu demBau der Bundesfestungen entwarf. Seine Begabung zur Lösung militärisch-diplo-matischer Fragen trat abermals bei dieser Gelegenheit in der ausgezeichnetstenArt in das hellste Licht.
Im Jahre 1827 zum Feldmarschall-Lieutenant ernannt, wurde er noch imDeecmber desselben Jahres in den Freiherrnstand erhoben, Auszeichnungen, derenrasche Folge die vielseitigen, langjährigen, treuen und crspriessliehen DiensteLangenau’s hinlänglich rechtfertigen. Von Frankfurt zurückgekehrt, blieb erdrei Jahre als Divisionär in Ofen und begleitete dann im Jahre 1832 den Erzher-zog Ferdinand d’Este in der Eigenschaft eines ad latus des General-Gouverneursund Armeo-Commandanten nach Galizien.
Abermals fand Langenau Gelegenheit, sich auf diesem schwierigen Postenunbestreitbare und sehr wesentliche Verdienste zu erwerben; seineentschiedene Charakterstärke, sein richtiger militärischer Sinn,