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Im Jahre 1815 war er als Graf von Uxbridge, welcher Titel nach des Vaters Tode aufihn fiel, Commandant der grossbritannischen Reiterei und trüg zur Entscheidung des folgen-reichen Sieges bei Waterloo sehr viel bei, bezahlte aber seinen Muth mit dem Verlusteeines Beines in dem Augenblicke, als die Schlacht bereits entschieden war. Sein Monarchernannte ihn zum Marquis von Angl es ea und zum Chef der Artillerie und Kaiser Franzzierte die Brust des tapferen Kriegers, durch Handschreiben vom 23. Juli 1815, mit demComm and ou rkr euz e des Maria Theresien-Ordens.
Anglesea’s nachlierige Verwaltung als Vieekö'nig von Irland war segensreich und mit derLiebe aller Parteien gelohnt. Im Jahre 18-12 wurde er der königlichen Hausgarde eingereiht und184C zum Feldmarschall ernannt.
Er starb am 28. April 1854 in dem hohen Alter von 8(1 Jahren.
IIl LI,, Sir R owland, Baronet von Almaraz und Hawkstone, königlich grossbritanni-scher Feldzeugmeister, wohnte als Capitän der Belagerung von Toulon bei, machte als Oberst-Lieutenant den Krieg in Ägypten mit und wurde am 13. März 1801 bei Alexandrien an derrechten Schläfe schwer verwundet.
Im Jahre 1808 focht er als Brigade-General und Oberst bei Rolipo und Vimeiro, undwohnte von nun an allen Feldzügen auf der Halbinsel bei, wo er sich nicht nur den Ruhm einestapferen Soldaten erwarb, sondern auch als vorzüglicher Anführer bewährte. Durch sein gutesBenehmen in der Schlacht bei Talavera am 12. Mai 1809 verdiente er sich den besonderen Dankdes Parlaments; er überfiel dann im October 181.1 mit dom General Mo rill o das französischeCorps Girard und rieb es fast ganz auf. Die Armeeberichte des Herzogs von Wellingtonaus dieser Epoche erwähnen Hill mit grossem Lobe, und der Feldzug dos Jahres 1815 setzteseinem Verdienste die Krone auf. Hill führte das provisorische Commando der englisch-hannove-rischen Armee in Belgien, als die Schlacht von Waterloo zum zweiten Male über Napoleon’sSchicksal entscheiden sollte. Wellington ward die Palme dieses Sieges zu Tlieil; allein es unter-liegt keinem Zweifel, dass die Unerschrockenheit und Geistesgegenwart des Generals Hill, wel-cher die in weitläufigen Cantonirungen liegenden Regimenter auf dem Kampfplatze vereinigte,verbunden mit anderen glücklichen Conjuncturen, einen grossen An tlieil an den Erfolgendieser Schlacht hatten. Kaiser Franz würdigte auch dieses Verdienst und ernannte ihn unterm23. Juli 1815 zum Commandeur seines Militär-Ordens. Nach AVellington’s Rücktritt erhieltHill im Jahre 1834 den Oberbefehl über die Landarmen, wurde Feldzeugmeister und gab denOberbefehl Anfangs 18-1-2 Krankheit halber wieder an den Herzog ab.
Hill starb zu Endo dieses letzteren Jahres, den Ruf hinterlassend, einer der besten Gene-rale Englands gewesen zu sein.
TaIIENTZIEN von Wittenberg, Friedrich Bogislaw Emanuel Graf, königlichpreussischer General der Infanterie, Sohn des durch die Vcrtlieidigung von Breslau (17C0) berühmtgewordenen General-Lieutenants gleichen Namens, war im Jahre 17G1 geboren.
Schon im Feldzuge 1792 erwarb sich Tauentzien den Orden pour Ie merite und wurdeFlügel-Adjutant des Königs Friedrich Wilhelm II., im Jänner 1795 Oberst. Im Jahre1800 bestand er das Gefecht bei Schlciz und theilte nach der Schlacht von Jena das Schicksaldes Ilohenlohe’sehen Corps der Capitulation von Prcnzlau. j^ls sich im Jahre 1.813 Preussenan Russland anschloss, um gegen Frankreich zu kämpfen, erhielt General-Lieutenant Tauentziendas Commando der Belagerung von Stettin, fand aber an dem französischen General G ran d e au