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2 (1857)
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1060
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Flügel, um hier durchzübreclien. Hrabovsky ersuchte hierauf den OberstenRebrovich, ihm auf das Schleunigste noch 2 Bataillone, 5 Kanonen und Muni-tion zu schicken. Kaum war am 22. der Tag angebrochen, als Marmont mitganzer Kraft auf den linken Flügel fiel, welchen Hrabovsky commandirte. Dieserhielt sich so lange, bis um 9 Uhr Morgens die verlangte Verstärkung eintraf, undnun ward Alles, was den Mutli der Truppen anfeuern konnte, Alles, was das Ter-rain Vortheilhaftes hatte, benützt, um den durch Mangel an Lebensmitteln auf dasÄusserste gebrachten, um seine Existenz zu kämpfen bemüssigten Feind in derKühnheit seiner Attaque durch eine Truppe, die zum Theil aus desorganisirtenLand-Bataillonen bestand, aufzuhalten, was auch vollkommen gelang. Erst spiäter,als die 2 Bataillone Banalisten Avieder zurückkehren mussten, ward dem Feindeder Weg, den er bisher vergebens zu erzwingen suchte, geöffnet.

Als unter dem Commando des Generals Freiherrn Peter Knesevich Avie-der ein Corps zusammengesetzt Avurde, Avelch.es gegen Dalmatien agiren sollte,erhielt Hrabovsky, mittlerweile zum Major befördert, abermals die Stelle alsChef des General-Stabes. Den 19. Juli passirte dasselbe die Grenze, den 20. kames nach Osztrovizza. Scardona und Sebenico bedrohten die linke Flanke, der Feindkam dort in Bewegung. Major Hrabovsky eilte mit 1 Compagnie von Reisky,1 Compagnie vom Dalmatiner Freicorps und 1 Zug von Hokenzollern - Clievaux-legers nach Scardona und von dort gegen Sebenico, von wo der Feind im Vorrückcnwar. Eine Stunde vor Sebenico traf er auf denselben, griff ihn an und Avarfihn in die mit hohen Mauern umgebene Stadt. Hier setzten sich die Franzosen fest,das Gefecht war hartnäckig und blieb unentschieden; daher beorderte der Majordie Compagnie von Reisky gegen das Thor und die Compagnie des DalmatinerFrcicorps auf der anderen Seite vorzudringen; mittlerweile nahm er selbst dieDalmatiner Anhänger, die sich ihm angeschlossen hatten, führte sie durch einKreuzfeuer an die Stadtmauer und liess hier in seiner Gegemvart eine Öffnungin die Mauer brechen und durch diese den Anhang in die Stadt dringen. DerFeind gab auf der Stelle seine Vertheidigung auf und floh ins Fort San Nicolo.Hierauf wurde Z ara am 23. Juli blockirt und die Aviederholten Ausfälle des Fein-des von unseren Truppen, welche Hrabovsky befehligte, abgeschlagen. In demvon General Baron Knesevich höheren Orts erstatteten Berichte heisst es: dassderselbe, gegen jedes Streben inneren Selbstgefühles, die erste Grundlage desglücklichen Vorrüekens den klugen Dispositionen des Majors Hrabovsky undseiner rastlosen VerAvendung zu danken habe.

Hrabovsky Avar schon im Jahre 1822 in den Freiherrnstand erhoben, hatte1837 die Stelle eines Feldmarschall-Lieutenants erreicht und Avar die letzte Zeitvor seinem im März 1850 erfolgten Ausscheiden aus den Reihen des Heeres com-mandirender General in Ungarn geAvesen.