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2 (1857)
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1059
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6 Bataillonen gegen unseren linken Flügel am Gittaberge, wo 3 CompagnienSzluiner standen. Hauptmann Hrabovsky erbat sieb 2 Bataillone vom GeneralStoiclievicli und eilte, um des Feindes unbezweifelter Absicht eines Durch-brechens an jener Stelle zu begegnen. Die Entfernung von Gravibrod bis Gittabeträgt in gerader Linie 2 Stunden Weges. Beim Dorfe Penter traf er auf diefeindliche Avantgarde, engagirte trotz der Übermacht das Gefecht, behauptete, nachwechselseitigen Vor- und Nachtheilen, von 2 Uhr Nachmittags bis spät Abends dieeingenommene Stellung, und zwang den Feind von seinem Vorhaben abzustehen,der sich auch Tages darauf, ohne etwas Ernstlicheres zu unternehmen, nachOstro-vizza zog.

Den 14. Mai befand sich Hauptmann Hrabovsky in Golubich mit 2 Com-pagnien Szluiner. Am 15. Abends unternahm er mit dem Marco Besillo undBrüder Vo i no vi c h (Häupter des Dalmatiner Anhanges) einoRecognoscirung gegenKnin in der Absicht einer zu entdeckenden Möglichkeit, diese Bergfeste zu über-rumpeln. Hier traf er auf mehrere Vertraute, die ihm den Einbruch der Franzosenauf den 16. verriethen. Zu weit vom Corps entfernt oder vielmehr von diesemabgesclmitten, that er, was in seinen Kräften stand. Mit 50 Freiwilligen von denSzluincrn und 50 Dalmatinern, durch die 2 Compagnien unterstützt, überfiel er dasLager der Brigade des Generals Delson bei Stara-Straxa. Das Unvermuthete derThat überraschte die Franzosen, Schrecken überfiel sie, Alles floh, und 700 Schafe,34 Ochsen und 10 Pferde fielen in seine Hände. Es ward Tag, der Feind sam-melte sich wieder, griff den Gittaberg nochmals an, brach durch, schnitt Hra-bovsky vom Corps ab, der mittlerweile alle versprengten Truppen an sich gezo-gen, den Feind cotoyirte, ihn dadurch von zu raschem Vordringem abhielt und demCorps die Rotirade bis Gospich erleichterte. Den 19. endlich stiess er mit dengesammelten 7 Compagnien zum Corps bei Gospich. So wie er da ankam,machte er die nöthigen Dispositionen zum kräftigen Angriff und stellte am 20. Maidas Corps bei Bilai in zwei Treffen auf. Am 21. liess sich die feindliche Avant-garde auf Kanonenschussweite sehen; es war nothwendig sogleich die Offensive zuergreifen, welche Oberst Rebrovicli auch mit Nachdruck unternahm. Währenddem schlug der Feind bei Barlotta über den Likka-Fluss eine Brücke, warf dasLikkaner Aufgebot nach einem braven Widerstande zurück und drang ganz inunsere linke Flanke. Hauptmann Hrabovsky bat den Obersten Rebrovieh,ilnn 2 Bataillone nachzuschickcn, indessen er mit einem Flügel Ilohenzollern-Ckevauxlcgers voraus eilte um den Likka-Fluss zu durchsetzen. Bis zur Ankunftdieser Bataillone harcelirte er den Feind unablässig, Rebrovieh aber unternahmseine Attaque am rechten Flügel bei Bilai. Mittlerweile stiessen die 2 Bataillonezu ihm, und nun griff auch Hrabovsky auf dem linken Flügel an. Nach beider-seitigem heftigen Feuer brach die Nacht ein und beide Theilo blieben in ihrerStellung. Des Nachts zog General Marmont seine ganze Macht gegen den linken

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