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2 (1857)
Entstehung
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872
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quartiere Tirlcmont angekommen, verlangte Wimpffen mit Dumouriez zusprechen; dies wurde ihm aber erst gestattet, als er wissen liess, er sei ein Neffedes französischen Generals Felix Wimpffen, der sich neben General Dumou-riez bei der Assemblee Constituante befand. Dumouriez empfing ihn mit Artig-keit und vieler Theilnahme und versprach ihn auf Parole zu entlassen, welchesauch nach sechs Wochen erfolgte, so dass Wimpffen 1793 noch der Belagerungvon Yalenciennes und der Schlacht von Maubeuge beiwohnen konnte.

Im Feldzuge 1794 befand er sich bei der Einschliessung der F estung Landrecyund den dabei vorgefallenen mehrtägigen Gefechten, in welchen er eine aus demdritten Gliede zusammengesetzte Compagnie befehligte. Bei den im Verlaufe desFeldzuges 1794 stattgehabten beiden Schlachten von Charloroy an der Sambrewar Wimpffen ebenfalls tlnitig. Nunmehr zum Capitän-Lieutenant befördert,musste er im Jahre 1795 von den Grenadieren zum Regimcntc in die Riviera diGenova einrücken, wo er noch vor der Schlacht von Loano seine Bestimmungerreichte. Es wurde ihm die Verteidigung dieser, auf dem äusserston linken Flü-gel am Meere gelegenen Stadt, als ein wichtiger Stützpunct der Armee, mit geringenMitteln übertragen. Nichts desto weniger schlug er alle vom Feinde unternommenenAngriffe, wiewohl mit bedeutendem Verluste zurück, bewirkte auch einige Ausfälleund räumte Loano erst, als der allgemeine Rückzug unserer Armee angeordnetworden war.

Bei Beginn des Jahres 1796 zur Führung der französischen Correspondenzmit dem englischen Admiral Keith nach Voltri hei Genua beordert, langte derFlügel-Adjutant Major Maclcamp daselbst an und bewog Wimpffen mit ihmin das Hauptquartier zu kommen. Als er sich bei dem die Armee commandirondenFeldzeugmcister Freiherrn von Bcaulicu gemeldet hatte, behielt ihn dieser beiseiner Person angestellt. Kurze Zeit darauf wurde er zum wirklichen Hauptmannim General-Quartiormeisterstabc ernannt.

In dem am Mincio vorgefallenen Treffen verlor Wimpffen ein Pferd undwurde durch zwei Bajonetstiche verwundet; der connnandirende General jedoch,der sich unwohl in einer Kalesche befand, die Kriegs-Casse und das Hauptquartierdurch seinen geleisteten Widerstand, den er mit den im Rückzuge begriffenen,in der Eile gesammelten Truppen in der Hauptgasse von Valeggio wo er dieersterwähnten Verwundungen erhielt entgegengestellt hatte, gerettet.

In der Schlacht bei Castiglione (3. August) befand sich Wimpffen inder Umgebung des Feldmarschalls Wurms er. Bei dem zweiten Versuche diesesergrauten Feldherrn, die Festung Mantua zu entsetzen, war er so glücklich,nicht mit dem Feldmarschall und den übrigen Truppen in die Festung gewor-fen zu werden, sondern unter Commando des Feldzeugmeisters Alvintzy beidem im November 1796 an der Brenta und bei Caldiero erfochtenen sieg-reichen Treffen wesentlich mitzuwirken. In der für die österreichischen Waffen