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der Allerhöchsten Gnade Seiner Majestät anempfehle. Beim Wiederausbruche derFeindseligkeiten in Italien zeichnete er sich in der blutigen Schlacht an den Uferndes Mincio gegen den französischen Obergeneral Brune auf das Rühmlichsteaus, und ward am 9. Jänner zum General-Major befördert.
Nach dem Luneviller Frieden als Brigadier nach Debreczin bestimmt, blieber dort bis zum Jahre 1805 und wurde nach Italien berufen. In der Schlacht beiCaldiero erwähnte der Erzherzog Karl Frimont’s persönliche Tapferkeit undsein ruhmvollstes Beispiel. Während der darauf erfolgten kurzen Waffenruhe warFrimont als Brigadier theils in Güns, theils in Odenburg, theils in Fünfkirchenangestellt. Am 9. Mai 1806 wurde er wegen seiner Auszeichnung im vorigenFeldzuge zum Inhaber des IIusaren-Kegimcnts Nr. 9 ernannt, und am 25. Mai des-selben Jahres in den österreichischen Freiherrnstand erhoben.
Im Feldzuge 1809, seit Februar zum Feldmarschall-Lieutenant befördert,befand sich Frimont abermals bei der Armee in Italien, und tliat sich besondersam 15. April bei Pordenone, wo er die feindliche Nachhut (4 Bataillone,5 Schwadronen und 4 Geschütze) umringte und gefangen nahm, und bei Sacileam darauffolgenden Tage hervor, wo er mit der Vorhut mit seltener Standhaftig-keit bei Porzia allen übermächtigen Angriffen des Feindes widerstand, bis Collo-redo zu seiner Unterstützung herbeieilte. F r im o nt, im Angriff kühn und ungestüm,entwickelte in der Verteidigung unerschütterliche Standhaftigkeit. Dies bewieser in den Rückzugsgefechten, namentlich in den Treffen an der Piave (8. Mai),bei San Daniele (11. Mai) u. s. w. Das Commandeurkreuz ausser Capitelwar der Lohn für seine bewiesene Tapferkeit in diesem Feldzuge.
Bei dem Auxiliar-Corps im Jahre 1812 befehligte Frimont eine die Reservebildende Cavallerie-Division, und sammelte sich in diesem schweren und mit unge-heuren Entbehrungen verbundenen Feldzuge, besonders in der Schlacht beiPodubnie und im Gefechte von Gnidowa neue Lorbcrn. Der Kaiser belohnteihn am 27. Juli mit dem Commandeurkreuze des Leopold-Ordens. Am13. October 1813 zum General der Cavallerie befördert, erhielt er den Befehl,das österreichische Corps, welches vereint mit den bayerischen Truppen unterdem Oberbefehle Wrede’s nunmehr das 5. Armeecorps des grossen verbünde-ten Heeres bildete, zu übernehmen. Am 5. Jänner 1814 drang er gegen Schlett-stadt vor, kam am 26. dieses Monats nach Clermont, und verdiente in der Schlachtbei Briennc einen schönen Theil der Ehre des Tages. Auf eine glänzende Weisemachte er seine militärischen Kenntnisse in einem Rcitergefechte bei Arcis am20. März geltend. Einige Tage später nahm er die Höhen von Flebiller nochAbends um 11 Uhr ein.
NachhergostelltemFrieden ward F r im o nt zum Gouverneur der BundesfestungMainz ernannt, wo er bis zum Wiederausbruche der Feindseligkeiten 1815 blieb.Napoleon’s Aufbruch von Elba und sein Wiedererscheinen zwang Österreich