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ernannten ihn aus Dankbarkeit für die Besclnitzung ihrer Länder vor feindlicherVerwüstung zum Mitstand, Herrn und Landmann. Nur kurz war Hill cr’s Wir-ken in Galizien, wo er sieh aber trotzdem bald die Liebe zu erwerben wusste,denn eine schmerzhafte neunmonatliche Krankheit rief ihn schon am 5. Juni 1819in eine bessere Welt ab. Die sterbliche Hülle, welche auf sein Gut nach Ungarngeführt werden sollte, wurde auf besonderes Ansuchen der Stände Galiziens inLemberg beigesetzt und durch ein würdiges Denkmal geweiht. Hill er war einedler Charakter; in entscheidenden und wichtigen Gelegenheiten erwies er sichruhig, besonnen, klar’, und behielt unter allen Verhältnissen seine Geistesgegenwart.Er war kühn, umsichtig und tapfer, und genoss das volle Vertrauen seiner Soldaten,für die er wahrhaft väterlich sorgte, gegründet auf seine meistens gelungenenUnternehmungen.
RADETZKY dcRädctz, Joseph Graf, Feldmarschall-Lieutenant, im Capitolvom Jahre 1810 für Wels das Co m m andcurkreuz erhalten, ward bereits imJahre 1801 Hittor und wurde 1848 für Custozza Grosskreuz (s. d.).
FRIMONT von Palota, Johann Maria Graf, Fürst von Antrodocco,General der Cavallcrie, Hofkriegsraths-Präsident, geheimer Rath, Inhaber des9. Husaren - Regiments, war am 3. Jänner 1759 zu Finstringcn in Deutsch-Lothringen geboren und stammte aus einem ansehnlichen adeligen Gescldechtcdieses Landes. Sein Vater, Dominicjue de Frimont, verliess als Major imRegimcntc ßougrave die königlichen französischen Kriegsdienste und starb1766 als Gouverneur der Intendenz zu Finstringen. Zum Soldaten bestimmt,wurde Frimont in das Collegium Pont ä Mousson gegeben, wo er seine erstemilitärische Erziehung erhielt. Am 7. April 1776 trat Frimont als Gemeiner beidem Husaren-Regimcnte Wurmscr Nr. 8 ein, und rückte das nächste Jahr zumCorporal vor.
Schon im bayerischen Erbfolgokricgc 1778 gab er die ersten Proben seinerkaltblütigen Tapferkeit, die ihn in späterer Zeit so sehr auszeichnete, und avan-cirte im ersten Feldzüge zum Unterlieutenant. Beim Ausbruche der Sclieldestreitig-keiten 1784 wurde Frimont nach den Niederlanden verlegt, wo er die Zeit dessonst einförmigen Garnisonslebens der Erlernung seiner Berufspflichten und derAusbildung zu einer höheren Bestimmung widmete. Am 1. Jänner 1787 zumObcrlieutenant und im April 1788, in Anbetracht seiner im Kampfe gegen dieTürken 1788 bewiesenen Kühnheit und Tapferkeit, zum zweiten Rittmeister beför-dert, that er sich vorzüglich im Gefechte bei Gosne am 6. August 1790, bei derEinnahme von Namur am 26. März 1793, vor Mau beuge im April diesesJahres, bei Neufcliäteau am 16. April 1794, in der Schlacht von Fleurus am16. Juni dieses Jahres durch grosse Entschlossenheit und Gewandtheit hervor, so