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die mir anvertrauten Corps zu jener Vervollkommnung zu bringen, welche dieErfahrung und das stäte Fortschreiten der Wissenschaft an die Hand gehen; beiAusarbeitung der hierauf abzielenden Vorschläge, von den einzelnen Officierendesselben kräftigst unterstützt, lag es nur in den cigenthümlichen VerhältnissenjenerfrüherenZeitperiode, wennsolchoBemühungen nicht von dem Erfolge gekröntwurden, der für die weitere Entwickelung dieses so wichtigen Zweiges unseresHeeres höchst wünschenswerth war. Eine grosse Beruhigung gewährte es mir,dass am Schlüsse meines Wirkens den Officieren dieses Corps, welche der grossenMehrzahl nach unter mir für ihren Beruf herangebildet worden, die Gelegenheitsich darbot, auch durch ihr Benehmen vor dem Feinde den Beweis zu liefern, dassjener dem Corps eigenthümliche treffliche Geist, gepaart mit Entschlossenheit undTapferkeit, sich durch so lange Friedensjahre ungetrübt auch auf die nachfolgendenGenerationen fortgepflanzt habe.“
COMMANDEURE.
IIOHENZOLLEEN-HECHINGEN, Friedrich Franz Xaver Prinz zu, Burg-graf zu Nürnberg-, Graf zu Sigmaringen und Währingen etc., Feldmarschall, Ritterdes goldenen Vliesses, geheimer Rath und Kämmerer, Inhaber des 2. Chevauxlegers-Regiments, kam am 31. Mai 1757 auf dem Schlosse Gheule bei Mastricht zurWelt. Im vorigen Jahrhunderte allein hatten aus diesem hochfürstlichen Hausezwei Feldmarschälle und vier andere Generale Österreichs Ileerschaaren zumRuhme geführt, sie alle überragte des Prinzen Fr i edri ch’s Kriegertugend.
Für den Militärstand durch seine Erziehung vorbereitet, trat der neunzehn-jährige Jüngling als Lieutenant im Kürassier-Regimente Erzherzog Maximilianein, dessen zweiter Inhaber sein Oheim war. Nachdem er in diesem Regimente andem Feldzuge 1778 Theil genommen hatte, verliess er es bei Ausbruch des Türken-krieges mit der Beförderung zum Major bei Nassau-Kürassieren, mit welchen erder Belagerung Belgrads beiwohnte.
Im nächsten Jahre wurde er zum Oberst-Lieutenant undmit Anfang des Jahres1793 zum Obersten von Kavanagh-Kürassieren befördert. Dieses Regiment befeh-ligte der Prinz in der Schlacht bei Ne er winden. Selten auf das Commando desRegiments beschränkt, sondern meistens noch mit dem Befehle über einen Theilder Vorposten beauftragt, fand er im Laufe der Feldzüge 1793 und 1794 reicheGelegenheit sich Erfahrung und Ruhm zu erwerben; so vor dem Lager bei Tour-nay, das er vom April bis Mitte September in zahlreichen Gefechten gegen dieAngriffe des Feindes schützte, in der Schlacht bei Wattignies und bei allen dreiVersuchen für den Entsatz Cliarleroy’s, wo er zum Befehlshaber der Avantgardeauserwählt, durch Einsicht und Tapferkerkeit diesem Zutrauen mit bestem Erfolgeentsprach.