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2 (1857)
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gesprengt, 7 bis 800 Mann zusammengehauen und 4 Kanonen erobert. Eine so raschemutlivoll ausgeführte Attaque brachte die anderen 3 Colonnen der Franzosen (jedebei 5000 Mann stark) aus der Fassung; sie traten, ohne einen weiteren Angriffabzuwarten, den Rückzug in Unordnung an, und die mit Dennain unterbrocheneCommunication war wieder hergestellt. Zwei Tage nach diesem glänzenden Erfolgegab Mecsery bei Cateau neue Beweise der umfassendsten Einsicht und kaltblü-tigsten Tapferkeit. Er wurde abermals vom Feldmarschall-Lieutenant Otto demObersten Fürsten Schwarzenberg (s. d.) bei dessen Demonstration auf des Fein-des linkem Flügel als Führer beigegeben, stellte sich an die Spitze der Avantgardeund führte diese zwischen Incliy und Bethencourt so gedeckt und glücklich, dass dieColonne dem Feinde vollkommen in den Rücken kam. Hier wurde die feindlicheCavallerie und Artillerie von Mecsery sogleich attaquirt, und der französischeGeneral Chapuis mit seinem Adjutanten gefangen. Gleichzeitig hieb FürstS c liAvarz e nb erg in die Infanterie mit gleich glorreichem Erfolge ein, und beidevereint errangen einen der glänzendsten Siege, den die Reiterei je erfochten, dennder Feind hatte bei 2000 Mann an Todten, 277 Gefangene, 32 Kanonen und29 Munitionskarren verloren. Obgleich Mecsery für diese beiden Thaten späterdas Ritt er kreuz zuerkannt erhielt, war er docli noch vor Erhalt desselben indem Fall, am 11. März vor To urnay, am 18. vor Tourcoing und am 26. JunivorCharleroy neue Proben seines Muthes an Tag legen zu können. Im Jahre1796 finden wir ihn im Gefechte bei Biberach am 29. September und bei derEinnahme des Postens Riegel am 20. October. Die hier gesammelten Verdiensteverschafften ihm die Beförderung zum Major im 10, ITusaren-Regimente, in welchemer schon nach zwei Jahre zum Obersten und Regiments-Commandanten vorrückte.Mit dem Regimente kam er zur Armee nach Deutschland 1799, nahm an derSchlacht bei S to ck a eh und an der Einnahme von Schaffhausen Antheil, befreite imTreffen bei Andelfingen (25. Mai) mit einem Zuge des Regiments den blcssirtenund in Gefangenschaft gerathenen General-Major Piacsek durch raschen Angriffaus derselben und wurde bei Pfungen unter den Ausgezeichneten genannt. Dienächste Folge dieser Verdienste war Mecserys im Jahre 1800 erfolgte Beför-derung zum General-Major. Er verblieb bei der Armee in Deutscldand und hattedas Missgeschick bei dem Gefechte vor Lambach (aml9. December) nach tapfererGegenwehr gefangen zu werden. Die Friedensperiode führte ihn als Brigadiernach Westgalizien, das Jahr 1805 wieder zur Armee nach Deutschland.

In dieser an glorreichen Unternehmungen sehr kargen Periode glänzte Me-csery durch die ihm angeborne Tapferkeit und erkämpfte sich im Treffen bei G li n z-burg am 9. October durchmuthvolle Ausdauer das Commandeurkreuz. Erzher-zpg Ferdinand beabsichtigte mit der Armee an diesem Tage das linke Donauufer zupassiren und beorderte Mecsery mit den Regimentern Stuart und Er b a c h, dann2 Divisionen Blankenstein- und 2 Divisionen Palatinal-JIusaren die Avantgarde zu