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2 (1857)
Entstehung
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Vaters und widmete sicli derselben Waffe. Zu Krumau in Böhmen geboren, warder im 16. Lebensjahre Unterkanonier und hei Errichtung des Bombardier-Corpsim November 1786 als Lieutenant dahin eingctheilt.

Im Türkenkriege that sich Frier en b erger in dem Scharmützel am Be-schania-Damme hervor, avancirte im Mai 1790 zum ilauptmann und leistete imFranzosenkriege mehrfältige wichtige Dienste, so bei der Einnahme der Lauter-burger Linien am 13. October 1793, bei der Vertheidigung der Stellung in demWalde vor Brumpt (28. November), worauf er nach dem Luneviller Frieden zumMajor vorrückte.

Im Jahre 1805 wurde Frierenbergcr dem kaiserlich russisch-österrei-chischen Corps am Inn mit 7 Batterien beigegeben. Als der Commandant diesesCorps, der kaiserlich russische General-Lieutenant Kutusow, den Rückzugvon Braunau bis Olmütz unternahm, deckte Frierenbergcr diese Bewegung,und war so glücklich in dem Treffen bei Enns und Dürnstein sich die Zufrie-denheit Kutusows in dem Grade zu erwerben, dass er kurz vor der Schlacht beiAusterlitz beauftragt wurde, den kaiserlich russischen Infanterie-RegimenternAzow, Kiew und Podolien Batterien zuzutheilen, mit dem Reste aber am Tageder Schlacht selbst nach eigener Einsicht zum Vortheile der russischen Armee zudisponiren. Frierenberger theilte weitere 2 Batterien unter Commando desIlauptmanns Zocchi (s. d.) dem Armee-Corps des Grossfürsten Constantin zu,und folgte mit den reservirtcn zweien der im Vorrücken begriffenen russischenArmee in massiger Entfernung auf dem rechten Flügel nach. Am Schlachttagestand Frierenberger mit diesen beiden Batterien zu Rausnitz. Mit Tages-anbruch erdröhnte der Kanonendonner, der ihn bestimmte seine Geschütze lang-sam auf der Strasse gegen Brünn vorrücken zu lassen; er selbst aber begab sichauf die Anhöhe hei dem Posthause zwischen Rausnitz und Brünn und gewahrte,dass der rechte Flügel, vom kaiserlich russischen General - Lieutenant FürstenBagration commandirt, der feindlichen Übermacht weiche, die Infanterie, durchdes Feindes Cavallerie zerstreut, sich in Unordnung zurückziehe und die Cavallericzu schwach sei, jener des Gegners Widerstand zu leisten. Die Gegend zwischendem Posthause und Rausnitz war so beschaffen, dass sie kaum eine haltbarePosition zur Deckung von Rausnitz bot, wo doch der Augenblick die Erhaltungdieses Ortes dringend nothwendig machte, indem mit diesem die unbesetzte Seiten-strasse nach Austerlitz im Rücken der Armee in des Feindes Hände fallen musste.Frierenberger beschloss die einzige haltbare Anhöhe hei dem Posthause zubesetzen, und da keine anderen Truppen zur Aufnahme des Corps Bagrationverfügbar waren, diese mit den beiden Batterien zu versuchen. Sofort gab er denbeiden Battcrie-Commandantcn, Oberfeuerwerker Schweikhardt und LieutenantPetermüller, die Weisung auf jenen Punct zu eilen. Kaum hatte Schweik-hardt die Strasse verlassen und sich auf die genannte Anhöhe mit der Batterie