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von IIcssen-Homburg-Husaren entfernt stand. In diesem Augenblicke der Ent-scheidung, wo schon die als Reserve gestandene russische Infanterie zurückwich,erwartete Vecsey nicht erst die Weisung, sondern attaquirtc mit seiner Divisionunter dem dichtesten Kugelregen die feindliche Infanterie-Colonne mit so vielerBravour und Nachdruck, dass der grösste Theil gefangen oder zusammengehauenund dadurch sowohl die Vorrückung des linken Flügels erleichtert, als auch dieBefreiung der in Rücken genommenen Bataillone bewirkt wurde. Für die glänzen-den Waffenthaten bei Enns und bei Teilnitz, beide mit grosser Geistesgegen-wart und Kühnheit ausgeführt, erhielt Vdcsey das Ritterkreuz.
Er war es auch, der nach der Schlacht von Austerlitz durch Kaiser Franzmündlich bezeichnet wurde, Ihn mit einem zusammengesetzten Commando von150 Husaren zu der denkwürdigen Unterredung mit Kaiser Napoleon am4. Doccmber 1805 bei der Mühle von Nasedlowitz in Mähren zu begleiten, unddem der Anblick der unerschütterlich ruhigen und würdevollen Haltung des öster-reichischen Herrschers gegenüber seines mächtigen, vom Glücke begünstigten undvon 20,000 schachbrettförmig aufgestellten Garden gedeckten Gegners zu Theilwurde.
Im Juli 1808 rückte Vdcsey bei Kienmayer-IIusarcn zum Obersten undRcgiments-Commandantcn vor. Nach kaum zehn Monaten seiner Wirksamkeit indieser Charge und in einem Alter von 33 Jahren wurde er auf dem Schlachtfeldevon Aspern durch Erzherzog Karl, der Augenzeuge der reichen Lorbern war,die Vecsey sich bei diesem verheerenden Kampfe errungen, ausser der Tour zumGeneral befördert, und befehligte bis zur Schlacht vor W agra m die Vorpostendes 6. Armeecorps.
Am 5. Juli hielt er vorwärts der Dörfer Aspern und Essl in gen mit demRcgimente Kienmayer-Husaren, einem Bataillon Warasdiner St. Georger und2 Compagnien Brooder Grenzer die Vorposten gegen die Auen. Nachdem sich dieFranzosen sowohl Stadl-Enzersdorf, als der Redouten, welche zwischen demselbenund Esslingen lagen, bemeistert hatten, beschossen sie die Vortruppen unterVecs ey; diese hielten das heftigste Kanonenfeuer mitStandhaftigkcitbis zum anbe-fohlenen Rückzuge der Division Kottulinsky aus, und Vecsey bildete nun mitseinen Abtheilungen die Arrieregardc. Obgleich der Feind diese mit zahlreichemGeschütze und überlegener Cavallerie während des Rückzuges beunruhigte, sowurde dieser doch in bester Ordnung bis Ilirschstettcn fortgesetzt; hier aberbemerkte General Vecsey, dass der Feind sich zu einer Attacpic vorbereite, dieder Überlegenheit an Cavallerie wegen Gefahr drohte. Er Hess die 8 CompagnienGrenzer Massen formiren, und bald darauf erfolgte der erwartete Angriff auf dieNachhut. Vecsey warf sich dem Feinde entgegen, und da mehrere Reserven zurAttaque vorrückten, so führte er auch die Roservc-Abtheilungen des RegimentsKienmayer-Husaren wechselweise mit so glänzendem Erfolge vor, dass der Feind,