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2 (1857)
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der Faust dem Feinde sich entgegenwarf, ohne vor der Übermacht zu erschrecken und jene entscheidenden Vortheile errang.

Der Erzherzog Johann ernannte Hilm er sofort zum Rittmeister hei demChevauxlegers-Regimente Hohenzollem, und das Ordens-Capitel erkannte ihmdas Ritterkreuz des Maria Th er es ien-Ordens einstimmig zu.

Der brave Officier musste schon im December 1812 die Kriegsdienste Wundenhalber verlassen. Er starb zu Wien am 14. Mai 1826.

VECSEY von Hajnäcskeö, A u g u s t Graf, General der Cavallerie, geheimerRath und Kämmerer, Inhaber des 3. Husaren-Rcgimcnts, Sohn des Feldmarschall-Lieutenants Siegbert Freiherrn von Vecsey, war zu Lesni'ow im KönigreichePolen 1776 geboren. Noch nicht vierzehn Jahre zählend, erhielt er eine Fähnrich-stelle im Infanterie-RegimenteWartensleben und wohnte dem Kriege gegen diePforte in der Suite seines Vaters als Unterlieutenant beiCzatoryski-Klirassieren bei.

Zu Anfang der französischen Revolutionskriege zum Oberlieutenant bei Erz-herzog Leopold-Husaren befördert, wurde dem siebenzehnjährigen Jüngling dieGelegenheit eine Waffenthat auszuführen, welche selbst einem ergrauten KriegerEhre gemacht hätte; als am 20. August 1793 in der Affaire von Jockgrimm beiLandau der Feind beim Walde zu weichen begann, warf sich Vecsey aus eigenemAntriebe mit seinem Zuge auf ihn, schlug ihn in die Flucht, nahm nach weitererVerfolgung und hartnäckigem Kampfe 4 Kanonen und 4 Pulverkarren, undmachte von der Bedeckung 1 Officier und 30 Gemeine zu Gefangenen.

Nach weniger als einem Jahre (1. März 1794) finden wir Vecsey als Sccond-Rittmcistcr in seines Vaters Husarcn-Regiment Nr. 4, mit welchem er die Feldzügeder drei folgenden Jahre mitmachte.

Im Jahre 1799 wurde ihm die Deckung des Schwarzwaldes bei Baselmit einem Strcifcommando, bestellend aus D/ 3 Schwadronen Husaren und 2 Com-pagnien Infanterie, anvertraut. Vecsey stand dem Gros der feindlichen Divisiondes Generals Ferrino gegenüber, welcher alle Versuche, dieses Streifcommandoaufzuheben, an der klugen Entschlossenheit und Bravour Vecseys nicht nurscheitern, sondern auch bei verschiedenen blutigen Angriffen aufs wirksamstedurch den ungleich schwachem Gegner Zurückschlagen, und eine ansehnlicheZahl seiner Leute als Gefangene in dessen Gewalt gcrathen sah. A m 29. Juli 1799griff der Feind mit einer halben Brigade dieses Streifcommando auf allen Punctenund namentlich bei Zell mit dem grössten Nachdruck an, aber Vecsey setzteihm durch 8 Stunden einen so beherzten erfolgreichen Widerstand entgegen, dass erhiefür öffentlich belobt wurde. Bald darauf (16. Octobcr) zeichnete er sich erneuertglänzend aus. GrafEsz terhäzy, Oberst des Regiments, ging bei Neckarshausendem drei Cavalleric-Regimcntcrn starken Feinde mit drei Schwadronen und einerOavallerie-Batterie entgegen, und warf die vordersten Abtheilungen, die aber, bei