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2 (1857)
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kräftc, an Zahl der ihrer Gegner untergeordnet, konnten ihre Waffenthaten indieser Zeit nur auf einzelne kleine Scharmützel und Vorpostengefechte beschränken.Indess war diese Art Krieg zu führen für Tettenborn die beste Schule undeine Reihenfolge von Erfahrungen, die ihm später auf seinem hohem Standpunctezum grossen Nutzen gereichten.

Nach wenigen Monaten zum Lieutenant befördert, folgte Tettenborn denBewegungen seines Regiments in den damaligen Feldzügen und stand 1799 heimIlecre des Erzherzogs Karl. Hier fand er vielfache Gelegenheit sich hervorzuthun;so namentlich in den verschiedenen Treffen bei Frauenfeld, Winterthur, woihm hei Wegnahme einer feindlichen Batterie das Pferd unter dem Leibe getödtetund er nur durch die Tapferkeit seines Rittmeisters, nachmaligen Generals Mayervor Gefangenschaft oder Tod gerettet wurde. Bei dem Sturme auf Mannheimwar er einer der Ersten, welche durch die eingehauenen Thore in die Stadt drangenund in den Strassen eine Menge Gefangene machten, während sich die Franzosenfechtend über die Rheinbrücke auf das linke Ufer zurückzogen. Nachdem derGeneral Kray den Oberbefehl der Armee in Deutschland übernommen hatte unddiese den Rückzug vom Rhein gegen Ulm antrat, befand sich Tettenborn heimNachtrabe, wo er von Neuem Proben seines Muthes und seiner Geschicklichkeit inden dabei stattfindenden Gefechten ahlegte. Bei Biberach hielt er sich langegegen einen überlegenen Feind, und verlor in 2 Stunden 3 Pferde, die unter ihmerschossen wurden. Nicht minder zeichnete er sich bei Ried-Eschingen und Engenaus. Nach dem Treffen von Neuburg erhielt Tettenborn vom General Gyulayden Auftrag, mit einer Abtheilung Chevauxlegers und Husaren die Truppen, welchegegen Landshut zogen, in der Flanke zu decken und die Brücke über die Isar zuzerstören, welches Unternehmen er auch ausführte. In Freisingen behauptete Tet-tenborn sich 9 Tage, indem er den Feind über seine eigentliche Stärke geschickt zutäuschen wusste, und als er endlich gezwungen Avar der Übermacht zu weichen,wandte er sich gegen München. Dort angekommen, setzte er mit einer geringen An-zahl seiner Reiter durch die reissende Isar, warf sich auf die Bedeckung eines fran-zösischen Convois unter General Lecourb e, schlug diesen in die Flucht und kehrtemit Beute und Gefangenen auf das andere Ufer zurück. Auch in der unglücklichenSchlacht von Hohenlinden, in welcher die österreichischen leichten Truppen beiden dabei stattfindenden kleinen Gefechten grösstcntheils die Oberhand behielten,war Tettenborn besonders thätig. An der Spitze seiner Reiter Auuliess or erstam späten Abend das Schlachtfeld und deckte fechtend den Rückzug des linkenFlügels. Dergleichen ausgezeichnete Dienste ei'Avarben ihm die Achtung aller seinerKameraden und das besondere Wohlwollen des commandirenden Generals.

Zum Rittmeister und Sclrvradrons-Commandantcn vorgerückt, kehrte Tetten-born nach beendigten Feldzügen in die Friedensgarnison in Böhmen zurück. liierAvar es, wo er sowohl durch seine persönliche LiebensAvürdigkeit, seinen beAvährten