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Feldherrn in der Weise zu entsprechen, dass er schon im November 18(JU zumObersten und Commandanten des Chevauxlegers-Regiments Fürst Rosenbergbefördert wurde.
Hatte Civalart in den bisbei'igen Kriegen Beweise vordenkender Thätigkeitund militärischen Überblickes, gepaart mit Mutli und Tapferkeit, in dem beschänk-tcren Wirkungskreise an Tag zu legen Gelegenheit gehabt, so war für ilnn der Feld-zug 1805 in Deutschland die wahre Schule, diese glänzenden Eigenschaften zurhöchsten'Anerkennung zu bringen. Sein Regiment stand vor Eröffnung der Feind-seligkeiten von Kniebcis bis Pforzheim gegen Aalen vereinzelt; trotzdem verstandCivalart dasselbe so geschickt und zweckmässig zu leiten, dass er nicht nur nachdem Übergange der Franzosen über den Rhein deren Colonnen-Märscho cotoyirte,sondern auch, als die Feindseligkeiten unerwartet zum Ausbruche kamen, sofort zuconcentriren wusste. Am Tage des Angriffes auf unsere Stellung hei U1 m (11. Octo-ber) machte Civalart dem Fcldmarschall-Licutenant Mack in Gegenwart desFeldmarschall-Lieutenants Fürsten S eh war z enb erg den Vorschlag, wie man denFeind dadurch umgehen und in Rücken nehmen könne, wenn man die Cavallerieum den Wald von Moritzen, die Infanterie aber durch denselben führe, welcher Vor-schlag nicht nur angenommen, sondern auch so glücklich in Ausführung gebrachtwurde, dass die Franzosen Nachtheile erlitten. Auf seinen Befehl griff auch dieOberst-Lieutenants-Division am 15. in der Ebene zwischen Langenau und Albckeine feindliche Infantcrie-IIalbbrigade an und nahm sie grösstentheils gefangen.Als sich das Corps des Feldmarscliall-Lieutenants W er neck nach der ersten feind-lichen Aufforderung zur Übergabe am 16. im Angesichte zweier feindlicher Divi-sionen nach fleidenlieim zurückzog und in der Art unerwartet von einem an Caval-lerie überlegenen Corps unter Mur at angegriffen wurde, dass die Arrieregardcgeworfen, die Infanterie-Colonnen zerstreut, ein grosser Theil derselben gefangen,und Werneck’s Truppe vielleicht schon an diesem Tage aufgelöst und gefangenworden wäre, hatte Civalart die drei Divisionen seines Regiments aus eigenemAntriebe dem Feinde entgegengeführt, und durch mehrere entschlossene Attapucnnicht nur von der ferneren Verfolgung abgehalten und den zerstreuten Colonnenzu ihrer Formirung die nötliige Zeit verschafft, sondern auch dadurch die Möglich-keit herbeigeführt, dass das Corps das in seinem Rücken gelegene Defild bei Her-brechtingen gewinnen konnte. An dem Tage der Capitulation bei Tro eil-te] fingen gelang cs dein Obersten Civalart sein Regiment im Angesichtedes Feindes glücklich und ohne Verlust in das anspachische Gebiet zu führen,obgleich er von dem numerisch überlegenen Murat auf das Lebhafteste verfolgtwurde. Ihm hatten sich auch Feldmarschall - Lieutenant Prinz H oh enzo Ilern,General-Major Mecsery und Oberst Ilertelendy von Palatinal-IIusarcn angc-schlossen, und die Rettung des Regiments von der Gefangenschaft war alleinseiner entschlossenen und einsichtsvollen Führunar zu danken. Als Murat das
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