1224
Asche.
• ;: -4
Q . .*
einer tind derselben Holzart, sowohl hinsichtlich derQuantität, als auch der Qualität.
Die Stoffe, woraus die Asche gebildet ist, nehmendie Pflanzen mit einer Art von Auswahl aus der Erdeauf, deren mineralische Bestandteile hierzu den häufig-sten Beitrag liefern. Der grofse Gehalt z. B. von Kaliin den Pflanzen, scheint hauptsächlich aus dem allmählichzersetzt werdenden Feldspath des Granitsandes herzurüh-ren. Mehrere Versuche von de Saussure haben denbedeutenden Einfluls des Bodens auf die Beschaffenheit derAsche erwiesen. Ein Theil der Bestandtheile der Aschegeht, wie die organischen Nahrungsstoffe der Pflanzen, ineiner beständigen Circulation aus der vergangenen in dieneu aufwachsende vegetabilische Natur über; diese sindphosphorsaure Kalkerde und Talkerde, welche wahr-scheinlich selten oder nie auf eine andere Weise demPflanzenreiche mitgetheilt werden.
Die Asche ist neuerlich einer sehr ausführlichen ana-lytischen Untersuchung von Bert hier unterworfen wor-den; die beigefügte Tabelle ist ein Auszug davon, undenthält die gewöhnlicheren, Asche gebenden Brennmate-rialien vegetabilischen Ursprungs.
Hierbei ist bemerkenswert!!, daß in einer Asche vonTannenholz bedeutend mehr als die Hälfte vom Alkaliaus Natron bestand. Dieses Tannenholz war in Norwe-gen gewachsen, dessen basaltische, mit Wald bewachseneBerge aus einer sehr natronhaltigen Gebirgsart bestehen,die sich leichter, als die Bestandtheile des gewöhnlichenGranits, zersetzt und auflöst. Die Tannenkohle dagegenwar von Allevard in Frankreich. In beiden ist eine unge-wöhnlich grofse Menge von Eisenoxyd, welches sich gewifsnicht in derselben Menge in der weifsen leichten Ascheunserer Tannenkohlen vorfindet. Im Allgemeinen habendie Versuche von Berthier gezeigt, dafs Natron ein be-ständiger Bestandteil der Asche ist, .wiewohl seine Mengeveränderlich und oft nur sehr klein ist. Die an Kalii-eichsten Holzarten geben nicht mehr als i Procent ihresGewichts davon, wie z. B. das Lindenholz. Das Eichenholzdagegen enthält kaum i Procent.