Druckschrift 
3,2 (1828)
Entstehung
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Rauch und Rufs.

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einen braungelben Rückstand, dessen Auflösung in Was-ser das salpetersaure Quecksilberoxyd mit hellgelber Farbefällt.

Gmelin hält diese Substanz entweder für eine Ver-bindung der Bestandtheile der Krokonsäure mit Wasser-stoff, oder für eine noch unter der Krokonsäure stehendeOxydationsstufe des Kohlenstoffs.

C. Producte von der Zerstörung der Pflanzen-stoffe in offener Luft.

Ranch und Rufs. Werden Pflanzenstoffe verbrannt,z. B. Holz in unseren gewöhnlichen Feuerstätten, so wirdnur die Oberfläche vom Sauerstoff der Luft getroffen,wo dann eine Verbrennung vor sich geht, durch derenWärme die innern Theile erhitzt werden, und so zu-nächst unter der brennenden Oberfläche eine trockne De-stillation bewirkt wird, wobei sich alle die bei dieserOperation entstehenden Substanzen bilden, die sich nun,in Gasform ausgetrieben und mit der Luft in Berührung,entzünden, brennen und die Flamme bilden. Bei starkemZug findet ein schneller Luftwechsel stau, und es entstehtdurch die Verbrennung eine so hohe Temperatur, dafsnur Wasser und Kohlensäuregas gebildet werden. Diefeuerbeztändigen Bestandtheile des Holzes werden dabeimehrentheils vom Luftstrom mit weggeführt. Aber beider Art, wie das Holz in unseren gewöhnlichen Oefen,auf den Heerden u. a. verbrannt wird, entsteht kein sogrofser Luftwechsel, und über der Spitze der Flammesieht man daher sich den sogenannten Rauch bilden. Die-ser besteht in nichts anderein, als in den noch unverbrann-ten Theilen der aus dem Innern des Holzes getriebenenDestillationsproducte, die sich innerhalb der Flamme ausMangel an Sauerstoff nicht oxydiren konnten, und nun,von nur verdorbener Luft umgeben, bei ihrem Austrittaus der Flamme, ohne zu verbrennen, abgekühlt und con-densirt werden, und die Luft dadurch undurchsichtigmachen, dafs sie selbst sichtbar werden. Sie enthaltenzugleich Asche oder feuerbeständige Bestandtheile, die