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Holzverkohlung in Meilern.
und luftdicht verschlossen werden können; unter ihremBoden, und zum Tlieil auch an den Seiten, ist ein ge-mauerter Feuerraum, wodurch der Ofen geheitzt und wo-von der Rauch um den obern Theil geleitet wird. Ineinen solchen Ofen wird das Holz gesetzt und durch dieHitze von a-ufsen verkohlt. Man kann hierbei Vorrich-tungen zum Auffangen der Holzsäure anbringen, und auchbei dieser Verkohlungsweise benutzt man das sich ent-wickelnde Gas zur Vermehrung der Hitze unter dem Ofen.
Diese Verkohlungsmethode giebt, ganz gegen das,was man im Voraus vermuthen sollte, schlechtere undweniger Kohle, als wenn die Luft Zutritt hat. Die Ur-sache hiervon ist, dafs aller im Holze enthaltener Was-serstoff, da er nicht mit Sauerstoff in Berührung kommtund sich mit diesem verbinden kann, Kohlenstoff weg-nimmt, während dagegen bei dem folgenden Prozefs, wo-bei die Luft in einer gewissen Menge Zutritt hat, vielWasserstoff auf Kosten der letzteren verbrennt und dieKohle, womit er sich sonst verbunden hätte, zuriickläfst.Bei dieser Verkohlungsmethode bekommt man 82 Procentvom Volum des Holzes Kohle, was aber nur 23 Procentvom Gewicht des Holzes ausmacht, da sie sehr porös ist.Zu dieser Verkohlung wird ~ von dem im Ofen enthal-tenen Holze verbraucht, die Hitze abgerechnet, welchedas verbrennende Gas liefert. Mit Abzug dieses Holzeswird die Kohlenausbeute dem Volum nach 70, und demGewicht nach 20 Procent.
Verkohlung in Meilern, a) Die gewöhnli-chen Kohlenmeiler können auf mehrfache Weise ein-gerichtet sein. Das allgemeine Princip ihrer Constructionbesteht darin, dafs man das Holz entweder so zusammen-stellt, dafs es einen breiten und niedrigen, abgestumpftenKegel, einen stehenden Meiler, bildet, oder so zusam-menlegt, dafs es eine rundliche, fast gewölbte Masse,einen liegenden Meiler, ausmacht; und diese werden nunmit einer Bedeckung von Torf, Erde und Kohlengestiebeumgeben, so dafs der Zutritt der Luft zum Holze ver-hindert wird. Der Meiler wird in der Mitte angeziindet,